Der Mann wirft Apple Manipulation vor. Foto: Unsplash/Gilles Lambert

Ein Russe hat eine ungewöhnliche Klage eingereicht: Der Mann fordert 14 000 Euro Schadenersatz, weil er durch die Benutzung einer iPhone-App angeblich schwul geworden ist.

Stuttgart - Auf den Technologiekonzern Apple kommt eine eher ungewöhnliche Klage zu: Wie die Moscow Times berichtet, gibt ein Russe Apple die Schuld, dass er durch die Benutzung einer App schwul geworden sein soll – und verklagt den Tech-Riesen auf umgerechnet 14 000 Euro Schadenersatz.

Urteile nicht, bevor du es ausprobiert hast“

Seine Begründung: Der Mann soll über eine iPhone-App GayCoins als Kryptowährung erhalten haben – mit der englischen Botschaft „Urteile nicht, bevor du es ausprobiert hast.“ In der Klage gegen Apple führt der Mann an, dass er aufgrund dieser Nachricht über seine Sexualität nachgedacht hätte und sich entschieden hätte, eine gleichgeschlechtliche Beziehung auszuprobieren. Wie die Moscow Times berichtet, kam er nach zwei Monaten nicht mehr von seiner homosexuellen Liebschaft los und hat nun einen fixen Freund. Der Mann wisse nun nicht, wie er seine Eltern über den neuen Beziehungsstatus aufklären solle.

Aus der Anklageschrift geht hervor, dass der Mann Apple Manipulation vorwirft: Die App hätte ihn dazu gedrängt, schwul zu werden. Seine Anwältin besteht in Interviews mit russischen Pressevertretern darauf, dass die Klage des Mannes ernst gemeint sei. In der Klage heißt es weiter, dass sich sein Leben nach dem Lesen der Botschaft zum Schlechteren entwickelt hätte und er nie wieder normal leben könne. Die erste Anhörung ist für den 17. Oktober geplant.

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