Züge der ÖBB auf der 97 Meter hohen Falkensteinbrücke in Kärnten. Foto: dpa/A9999 Öbb

Bereits 2021 führt Österreich ein landesweites Bus-und-Bahn-Ticket zum Preis von 1095 Euro im Jahr ein. Für die erste Stufe rechnet die Regierung mit Kosten von etwa 240 Millionen Euro.

Wien - Österreich führt ein landesweites Bus-und-Bahn-Ticket zum Preis von 1095 Euro im Jahr bereits 2021 ein. Das hat der Ministerrat am Mittwoch in Wien beschlossen. Die österreichweite Mobilitäts-Flatrate für alle öffentlichen Verkehrsmittel ist die erste Stufe der Umsetzung des sogenannten 1-2-3-Tickets. Dabei sollen Bürger für umgerechnet einen Euro am Tag alle Busse und Bahnen in einem Bundesland, für zwei Euro in zwei Bundesländern und für drei Euro in ganz Österreich nutzen können. Wann die anderen beiden Stufen verwirklicht werden, ist noch unklar. 

Für die erste Stufe rechnet die Regierung aus konservativer ÖVP und Grünen mit Kosten von etwa 240 Millionen Euro. „Das 1-2-3-Ticket ist eines meiner Herzensprojekte. Und die Menschen in Österreich warten auf die Einführung und ein leistbares Ticket“, sagte Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne).

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