Das erste Aufeinandertreffen im Jahr 2016: Marc Schnatterer und der FCH obenauf, der VfB am Boden. Foto: imago

David gegen Goliath, klein gegen groß – dieser vermeintlich eindeutige Vergleich birgt so manche Überraschung, wie die zweite Runde im DFB-Pokal unter Beweis gestellt hat. Weshalb auch der VfB Stuttgart vor dem ersten Bundesligaduell mit dem 1. FC Heidenheim gewarnt sein dürfte.

Die Schlagzeilen waren niederschmetternd an jenem Septemberabend 2016. Damals waren der VfB Stuttgart und der 1. FC Heidenheim erstmals in einem Pflichtspiel aufeinandergetroffen, der Underdog von der Ostalb behielt beim 2:1 in Stuttgart die Oberhand. „VfB in Trümmern“, „Das Ende ist nah“, hieß es damals über den Bundesligaabsteiger aus der Landeshauptstadt. Während Mr. Heidenheim Marc Schnatterer frohlockte: „Jetzt nehmen wir doch tatsächlich drei Punkte in unser Nest mit.“ Das ist sieben Jahre her. An diesem Sonntag (17.30 Uhr) stehen sich die beiden führenden Clubs aus Württemberg erstmals im Oberhaus gegenüber. Die Voraussetzungen sind ähnlich, die Vorzeichen haben sich verändert. Ein Vergleich.