Beamte haben bei Ditzingen einen Lkw mit porösen Bremsen aus dem Verkehr gezogen (Symbolbild). Foto: dpa-Zentralbild

Ein Lkw im Kreis Ludwigsburg transportiert 1,8 Tonnen brennbare und ätzende Stoffe. Bei einer Kontrolle fällt den Beamten auf, dass das Gefahrgut nicht gesichert ist und die Bremsen nicht funktionieren.

Ditzingen - Bei einem Lkw mit Gefahrgut an Bord haben Beamte der Verkehrspolizei bei Ditzingen (Kreis Ludwigsburg) am Mittwochnachmittag Mängel an der Bremsanlage festgestellt. Wie die Polizei berichtet, endete die Fahrt des Lkw an Ort und Stelle.

Ungesicherte Ladung und poröse Bremsen

Die Polizisten kontrollierten das Fahrzeug gegen 14.20 Uhr an einer Kontrollstelle in der Zeissstraße. Auf der Ladefläche soll der 60 Jahre alte Fahrer Fässer mit entzündbaren Flüssigkeiten wie Farbe oder Farbzubehör und Isopropanol ohne jegliche Sicherung transportiert haben. Außerdem hatte er weitere Kanister mit ätzenden Stoffen wie Kalium- und Natriumhydroxidlösung geladen. Auch die Kanister waren, laut Polizeibericht, nicht gesichert.

Insgesamt soll der 60-Jährige etwa 1,8 Tonnen Gefahrgut transportiert haben, das von Ditzingen in den Großraum Stuttgart geliefert werden sollte. Bei eingehender Betrachtung des Lkw stellten die Polizisten zudem fest, dass die Bremsleitungen porös und mit Isolierband geflickt waren. Der Lkw-Fahrer durfte seine Fahrt nicht fortsetzen. Er muss mit einem Bußgeld rechnen.

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