Daniel Craig als Weltenretter James Bond Foto: Verleih

Unzählige Male hat James Bond schon die Welt gerettet, nun wird der Agent 007 Fünfzig.

Stuttgart – Die Welt retten, das haben schon viele versucht. Manchen ist es gelungen, in Serie aber reüssiert auf diesem schwierigen Feld nur einer: Bond, James Bond. Dieser britische Geheimagent, dessen Deckname „007“ in der Doppelnull die Lizenz zum Töten offenbart, kombiniert und schießt scharf, schlägt hart zu, setzt technische Wunderwaffen genau im richtigen Moment ein und fährt Auto, als wäre jedes Mal sein letztes. Nur Bond bringt irre Terroristen zur Strecke und genießt dabei das Leben in vollen Zügen, nippt ungerührt am Wodka Martini, wirft lässig Chips auf den Roulettetisch, gibt schönen, klugen, gefährlichen Frauen das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein.

Craig holt Figur zurück zu den Ursprüngen

Die Produzenten Harry Saltzman und Albert R. Broccoli erwarben 1961 die Filmrechte an den Spionageromanen des britischen Autors Ian Flemming, am 16. Januar 1962 begannen in den Londoner Pinewood-Studios die Dreharbeiten zu „Dr. No“. Dabei erwies sich der unbekannte schottische Schauspieler Sean Connery als Glücksgriff: Mit seiner Athletik prägte der einstige Bodybuilder die Agentenfigur entscheidend mit, unter der charmierenden Oberfläche seines James Bond lauerte ein eiskaltes Raubein.

Der schmächtige Roger Moore setzte in den 1970ern auf distinguierten Witz, Pierce Brosnan in den 1990ern auf den eleganten Chic eines Dressman. Erst Daniel Craig hat die Figur 2006 zurückgeführt zu den Ursprüngen und darüber hinaus: Die aus den Fugen geratene Gegenwart verlangt vollen Körpereinsatz. Am 1. November 2012 kehrt James Bond in seinem 23. Kinoabenteuer „Skyfall“ zurück auf die Leinwand. Eines ist jetzt schon sicher: Er wird wieder die Welt retten.Wir gratulieren.

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