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Wirtschaftsmetropole Shanghai: Visite im Paris des Ostens

Caissa, vom 21.12.2011 09:24 Uhr
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Die Stadt an der Ostküste Chinas versprüht europäisches Flair, das man nicht nur bei einem Spaziergang durch das französische Viertel, sondern ... Foto: Caissa Touristic (Group) AG
Die Stadt an der Ostküste Chinas versprüht europäisches Flair, das man nicht nur bei einem Spaziergang durch das französische Viertel, sondern ... Foto: Caissa Touristic (Group) AG
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"Shanghai is a beautiful City ... let me in and let me out", singen die Mädels der chinesischen Rock-Band Hang on the Box und machen ihrer Begeisterung für die Wirtschaftsmetropole Luft, die sie wie ein Magnet immer wieder in ihren Bann zieht. Der Puls der 16 Millionenstadt ist schneller als im übrigen Land und Sinnbild des rasanten Wirtschaftswachstums der letzten Jahre. Galt Peking schon immer als kulturelles Zentrum Chinas, ist Shanghai der wirtschaftliche Dreh- und Angelpunkt des Reichs der Mitte.

Europäisches Flair - nicht nur im französischen Viertel

Shanghai, "das Tor zur Welt“ oder auch "Paris des Ostens" genannt, liegt an der Ostküste und wurde 1842 im Vertrag von Nanking zu einem der fünf "Freihäfen" Chinas gemacht, die für den ausländischen Handel geöffnet sein sollten. Diese Entscheidung führte dazu, dass sich in Shanghai viele ausländische Konzessionen bildeten und Shanghai sich zu einer Metropole europäischen Stils und zum wichtigsten Hafen Chinas entwickeln konnte. Auch heute noch hat die Stadt europäisches Flair, das man nicht nur bei einem Spaziergang durch das französische Viertel, sondern auch beim Flanieren durch die modernen Einkaufsstraßen des Zentrums oder bei einem Besuch des Bunds spüren kann. Dieser liegt am linken Ufer des Huangpu und gehörte früher zur französischen Konzession. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf die eindrucksvolle Skyline von Pudong, das Symbol des stetigen "Höher-Schneller-Weiter".

Eines der schönsten Beispiele chinesischer Gartenkunst

Bei einer Bootsfahrt über die Lebensader Shanghais, dem Huangpu, kann das Panorama zu beiden Seiten bestaunt werden. Der Huangpu verbindet Shanghai mit dem Meer und ist somit die direkte Verbindung nach außen; hier werden alle Waren ein- und ausgeschippert. Wer dennoch auch die historische Seite der Stadt erleben möchte, kann dies bei einem Besuch des Yu-Gartens tun. Dieser wurde im Jahre 1559 von einem hohen Beamten der Ming-Dynastie erbaut und gilt auch heute noch als eines der schönsten Beispiele chinesischer Gartenkunst. Auch bei einem Besuch des Jade-Buddha-Tempels lässt sich der Ruhm vergangener Tage nachfühlen. Der heiligste Ort der Stadt befindet sich im Nordwesten von Shanghai und strahlt in sattem Safran-Rot. Er beherbergt 70 ansässige Mönche sowie einen mit Edelsteinen besetzten, weißen Jade-Buddha, der dem Tempel seinen Namen verleiht.

Besuch im Kreativ-Viertel der Stadt

Lohnenswert ist zudem ein Besuch des Kreativ-Viertels Tianzifang. Die Gebäude des Tianzifang sind im traditionellen Shikumen-Stil gebaut und wurden im Rahmen der Vorbereitungen zur Expo 2010 restauriert, wodurch das historische Antlitz des Viertels und die Atmosphäre des alten Shanghai bewahrt werden konnten. In dem Viertel, das schon seit den 1930ern zum Kreativ-Viertel der Stadt avancierte, in dem sich zahlreiche Künstler mit ihren Galerien und Ateliers niederließen, wohnen auch heute noch Familien in den alten Gebäuden. Dies verleiht dem Viertel seine besondere Atmosphäre und macht es für die jungen Shanghaier ebenso attraktiv wie für Besucher aus Nah und Fern. "Shanghai ... let me in and let me out“, eine Aussage, die jeder verstehen kann, der diese Metropole einmal besucht hat - denn man wird sicher noch ein weiteres Mal kommen!

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