HAMBURG/STUTTGART (sam). Der Chef der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), Hans-Jörg Vetter, gerät wegen der Beschäftigung eines externen Medienberaters unter Druck. SPD und Grüne im Stuttgarter Landtag fordern von ihm Aufklärung über einen ¸¸Spiegel'-Bericht, demzufolge ein früherer Klient dem Berater versuchte Erpressung und versuchte Nötigung vorwirft. ¸¸Eine öffentlich-rechtliche Bank muss den Eindruck vermeiden, dass sie Gurus braucht, die mit schmutzigen Tricks arbeiten', sagte SPD-Landeschef Nils Schmid unserer Zeitung. Der Finanzexperte der Grünen, Eugen Schlachter, forderte Vetter auf, sich von dem Mann zu trennen.
Der Berater arbeitet angeblich drei Tage im Monat für die LBBW. Sein Tagessatz beträgt dem Vernehmen nach rund 5000 Euro.
Wirtschaft Seite 9