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„Wetten, dass ...?“ Nicht so weiter wie bisher

Reimund Abel, vom 14.02.2011 10:10 Uhr
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Stuttgart - Thomas Gottschalk, der Großmeister der leichten Unterhaltung, hat eine schwere Entscheidung getroffen. Er geht. Nach 25 Jahren an der Spitze von "Wetten, dass...?" ist es kein freiwilliger Rückzug. Der folgenschwere Unfall von Samuel Koch in der Dezember-Show lässt den Entertainer nicht los, er kann und will nicht weitermachen wie bisher. Alle Lockerheit, die seine Fans schätzten, ist gewichen. Für ihn

sei Schluss mit lustig, sagt Gottschalk. Dafür gebührt ihm Respekt.

Dennoch beschleicht einen das Gefühl, dass der 60-Jährige die Gelegenheit für einen (gerade noch) ehrenvollen Abgang

erkannt und genutzt hat. Denn die

Zustimmung für das Flaggschiff des ZDF, festgehalten in den Einschaltquoten, war in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgesackt.

Ohnehin sind die Zeiten, da eine Samstagabendshow die halbe Republik vor dem Fernseher bannte, vorbei. Heute kämpfen Formate wie "Supertalent" bei RTL oder "Schlag den Raab" auf Pro Sieben um die Gunst des Publikums. Dagegen wirkt "Wetten, dass...?" sehr verstaubt. Das ZDF muss die Sendung runderneuern. Sonst steht Gottschalks Nachfolger, wie immer er auch heißt, sehr schnell auf verlorenem Posten.

Kommentare (2)
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FEB
15
12:30 Uhr, geschrieben von dase
Gottschalk? Einfach gut
Bei welchem Fernsehformat kann man heutzutage noch als Familie mit unterschiedlichen Generationen zusammen sitzen? Und genau deswegen waren die Quoten entsprechend hoch. Gottschalk und Co. andere Beweggründe des Rückzugs als den Unfall zu unterstellen, zeigt einmal mehr, daß die Sendung auch polarisiert, insbesondere seit Fr. Hunziker mitwirkt. Allerdings ist es doch auch so, dass die Programmgestalter von ARD, ZDF, RTL , usw. früher Rücksicht auf die großen Formate der anderen Sender ausübten, und dies nun nicht mehr der Fall ist. So laufen größere Formate zeitgleich nebeneinander und der Zuschauer hat die Qual der Wahl. Meine Kinder sind traurig über das Auscheiden Gottschalks bei Wetten dass, und auf Supertalent usw. steigen wir nicht um. Diese Formate sind mittlerweile auch abgehalftert und nur auf Quote ausgerichtet (inkl. starke Medienberichte in Boulevard-Magazinen und Nachrichten der jeweiligen Sender, Printmedien, usw.). Sie werden sich zudem sicher nicht so lange halten wie Wetten dass, und dies ist eindeutig Gottschalk zu verdanken, dass dem so war/ist. Redet die Show nicht schlechter als sie ist!
FEB
14
20:00 Uhr, geschrieben von Reimund Abel
Nicht so weiter wie bisher
Mit seinem Kommentar liegt Herr Abel weit daneben. Gottschalk ist in der Einschaltquote immer noch Fernsehdeutschland weit führend. Kein RTL oder Pro Sieben mit dem Turmspringen von Raab haben die Gunst von Wetten dass? erreicht. Seit Jahren wird versucht die Gottscalksendung kaputt zu reden, das Publikum hat bisher immer anders abgestimmt.Man kann Glauben die Kritiker leben fern der Realität bezw. ignorieren das Fernsehpublikum. Herr Abel, wer muss entstaubt werden? Dieter Woelk
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