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Wer schlägt Stimmungs-Sieger Gronau...?

"Marbach und Bottwartal", vom 29.09.2011 02:46 Uhr
Bottwartal Der Bottwartal-Marathon steht vor der Tür. Und damit auch der zweite Stimmungs-Wettbewerb zwischen den Gemeinden. Im vergangenen Jahr gewann Gronau klar mit 51 Prozent - wird es am 16. Oktober anders? Als Gewinn winken 200 Liter Bier. Von Julia Spors

Eine La-Ola-Welle schwappt die Straße entlang, ein paar Meter weiter spielt eine Band. Daneben hängen bunte Transparente mit Anfeuerungsparolen. Zuschauer pusten in ihre Vuvuzelas oder klatschen enthusiastisch - genau so stellen sich Läufer und Veranstalter einen gelungenen Wettkampf vor. "Was bei einem Lauf hängen bleibt, ist die Atmosphäre", sagt Werner Neumann, Organisationschef des Bottwartal-Marathons. Und genau deshalb findet in diesem Jahr zum zweiten Mal der MZ-Stimmungs-Check statt, ein Wettbewerb zwischen den Gemeinden. Gesucht wird hierbei wieder von der Marbacher Zeitung und Distelhäuser die feierfreudigste und lauteste Gemeinde im Bottwartal-Marathon-Land. Dem Sieger-Ort winken 200 Liter Bier.

Doch wie kam man überhaupt auf die Idee, einen solchen Wettbewerb ins Leben zu rufen? In den vergangenen Jahren wird eines deutlich: Der Trend bei den Marathon-Läufen geht weg von den Landveranstaltungen, hin zu Cityläufen mit Party-Charakter. Dass sich ein Dorfevent und Feier-Stimmung aber verbinden lassen, wollen die Macher des Bottwartal-Marathons zeigen. "Athleten und Zuschauer möchten etwas geboten kriegen, und das werden sie bei uns", verspricht Werner Neumann. Denn die achte Auflage der Lauf-Veranstaltung soll erneut zum wahren Event werden. Neben und auf der Strecke - wie bereits im vergangenen Jahr. Am meisten los war da in Gronau - so lautete zumindest die Meinung der Testläufer, die sich mit 51 Prozent für den Oberstenfelder Teilort aussprachen. Aber auch Oberstenfeld selbst schnitt als Party-Hochburg gut ab. Die Gemeinde angelte sich Rang zwei vor Kleinbottwar. Noch Nachholbedarf in Sachen Stimmung hatten im vergangenen Jahr Großbottwar, Schmidhausen und Beilstein, die nicht ein einziges Mal von den Läufern genannt worden. Hier sollte demnach am 16. Oktober einiges passieren. Murr und Steinheim hielten sich mit jeweils sechs Prozent ganz gut, können aber noch zulegen. Denn wie heißt es so schön: Zu viel Stimmung gibt es überhaupt nicht.

Fakt ist: Je mehr Zuschauer auch diesmal wieder dabei sind, umso besser. Schließlich sind sie maßgeblich dafür verantwortlich, wie die Sportler den Lauf und die grandiose Landschaft durch die Weinberge und Orte in Erinnerung behalten. "Zufriedene Läufer sind Multiplikatoren und die beste Werbung für einen Lauf", sagt Werner Neumann. Und eben diese ist wichtig, um dem Bottwartal-Marathon eine Zukunft zu geben. "Der Reiz des Neuen ist vorbei und eine Kult-Veranstaltung sind wir noch nicht", berichtet der Organisationschef. Doch genau das soll der Bottwartal-Marathon werden: Kult!

Mit aufgesprungen auf den Zug, mehr Leben auf die Straßen zu bringen, sind deshalb auch die Marbacher Zeitung und die Brauerei Distelhäuser. Sie rufen wieder zum Wettkampf zwischen den neun teilnehmenden Gemeinden auf. Gesucht wird die stimmungsvollste Gemeinde beziehungsweise die beste Fankurve im Bottwartal-Marathon-Land. Wie das ermittelt wird, ist ganz einfach zu erklären: Die Läufer merken sich, wo sie am lautesten und besten empfangen und angefeuert worden sind. Ob in Schmidhausen, Gronau, Beilstein, Oberstenfeld, Hof und Lembach, Großbottwar, Kleinbottwar, Steinheim oder Murr. Nach dem Lauf können alle Sportler dann ihre Stimme im Zielbereich abgeben. Zwei Mitarbeiter der Marbacher Zeitung werden die Meinungen einfangen und notieren, so dass noch am gleichen Tag ein repräsentatives Ergebnis entsteht.

Aufgerufen sind deshalb nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Sportler selbst: Machen Sie mit beim MZ-Stimmungs-Check und geben Sie der Gemeinde, in der sie am besten empfangen worden sind, ihre Stimme. Die Kommune, die dabei am häufigsten genannt wird, gewinnt den Wettstreit und bekommt als Geschenk ein 200-Liter-Fass Bier von Distelhäuser. Ob die Gemeinde das dann beim Straßenfest oder einer anderen Veranstaltung, wie Gronau bei ihrem Jubiläum, ausschenkt, ist ihr selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass sie überhaupt Feierlaune verbreitet und ihren Teil dazu beiträgt, ein gemeindeübergreifendes Event auf die Beine zu stellen. Das gelingt aber eben nur, wenn die Menschen auf die Straßen gehen. Am besten mit Tröten, Trommeln, Plakaten und ganz lauten Schlachtgesängen.

Sie haben eine Aktion geplant? Dann teilen Sie uns das per Email an sport@marbacher-zeitung.zgs.de mit. Wir nehmen Ihren Aktion dann in unserer Strecken-Karte im Sonderheft auf und schicken am Veranstaltungstag einen Fotografen vorbei.

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