Welternährung Etwas Klimawandel hilft gegen Welthunger

Von wro 

Hier wächst nichts. Aber eine erhöhte Ernte in  Russland oder Kanada könnte Ernteausfälle in klassischen Dürregebieten ausgleichen. Foto: dpa
Hier wächst nichts. Aber eine erhöhte Ernte in Russland oder Kanada könnte Ernteausfälle in klassischen Dürregebieten ausgleichen.Foto: dpa

Eine gemäßigte Erwärmung des Weltklimas wirkt sich positiv auf die Versorgung der Welt mit Nahrungsmitteln aus. Das meint Josef Schmidhuber, Landwirtschaftsexperte der Welternährungsorganisation FAO.

Rom - Eine gemäßigte Erwärmung des Weltklimas wirkt nach Ansicht von Experten positiv auf die Versorgung der Welt mit Nahrungsmitteln.

„Die meisten Studien gehen derzeit davon aus, dass sich ein moderater Klimawandel von bis zu 1,5 Grad Temperaturanstieg positiv auf die Landwirtschaft auswirken wird“, sagte Josef Schmidhuber, Landwirtschaftsexperte der Welternährungsorganisation FAO, unserer Zeitung. Auf großen Flächen in Russland und Kanada könnte dann Nahrung produziert werden, die Ernteausfälle andernorts ausgleicht. Eine Temperaturerwärmung über zwei Grad „wäre dagegen fatal“. Bei entsprechenden Anstrengungen könnte die Zahl der Unterernährten bis 2025 auf 200 Millionen weltweit sinken.

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