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Von Bauarbeiten bis Verkehr Wer steht hinter Stuttgart 21?

StN, vom 29.01.2010 18:01 Uhr
 Foto: Kraufmann
Foto: Kraufmann
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Stuttgart - Die Bauarbeiten zu Stuttgart 21 haben im Februar 2010 begonnen. Monatelang verliefen sie weitgehend im Verborgenen, auf dem Gleisfeld. Doch nun stehen Bauzäune vor dem Bahnhof. Bagger reißen den Nordflügel ab. Unterdessen wird der Protest gegen das Bahnprojekt immer lauter ("Schwabenstreich"), der Widerstand immer heftiger (Menschenketten und Sitzblockaden). Stuttgart 21 teilt die Stadt in zwei Lager, Gegner und Befürworter stehen sich unversöhnlich gegenüber.

In dieser aufgeheizten Atmosphäre wollen wir hier Fakten sprechen lassen und Antworten auf die wichigsten Fragen geben.

Wer steht hinter Stuttgart 21?

Bauherrin von Stuttgart 21 ist die Deutsche Bahn AG (DB). Bauherrin der ICE-Strecke Wendlingen- Ulm ist die Bundesrepublik Deutschland. Beide Vorhaben realisiert die DB Projektbau GmbH in Stuttgart. Chef des Gesamtprojekts ist Hany Azer. Der Ingenieur hat unter anderem den neuen Berliner Hauptbahnhof gebaut.

Kommentare (46)
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JUL
01
21:12 Uhr, geschrieben von Andreas Meier
Herr
Den Journalisten der Stuttgarter Zeitung fehlt wie auch der Deutschen Bahn, dem Oberbürgermeister, dem Baubürgermeister ... und anderen an der Planung von Stuttgart 21 Beteiligten jegliches Gespür für Stadt - zu besichtigen überall in Stuttgart. Öffentlicher Raum manifestiert sich viel zu oft als Unort (Klett Passage, Charlottenplatz und "Kulturmeile", Wilhelmsplatz in Bad Cannstatt, Einkaufszentrum Schemppstraße Sillenbuch ... ). Soviel Inkompetenz der Entscheidungsträger wie in Stuttgart habe ich noch nirgendwo erlebt.
JUN
30
18:21 Uhr, geschrieben von ein Berufsdemonstrant
Der selbst gemachte Stresstest von Grube ist doch eine Frechheit !!!!!!!!!!
Unser Minister Hermann soll sich ja nicht auf der Nase rumtanzen lassen von der Bahn-Mafia. Jetzt wird alles nur noch mit Gewalt gemacht. Ist das überhaupt noch normal was da alles passiert. Ist das schöne Schwabenländle nur noch ein Polizeiländle, vor allen Stuttgart ???? Hat der Bürgermeister von Stuttgart endlich erreicht was er wollte durch seine Hetzerei, daß sich die Bürger der einst schönen Stadt sogar gegenseitig an den Kragen gehen. Ein Trauerspiel !!
MAI
01
15:03 Uhr, geschrieben von Langlaeufer
Kleine Anecktode am Rande
Das Bayrische Städtchen Neu-Ulm hatte auch einmal so etwas wie einen Kopfbahnhof. Aus der Zeit als die Königliche Württembergische mit der Bayrischen noch nicht so recht miteinander konnten. Erst später wurde eine durchgehende Verbindung über die Donau nach Stuttgart gebaut. Ich weis nicht, ob aus diesen oder aus ganz anderen Gründen umfangreiche Gleisanlagen mitten in der Stadt vorhanden waren. Ein tristes ödes Bild, das die Stadt regelrecht teilte. Im Zuge des Ausbaues der Schnellbahnverbindung Stuttgart-München wurden die Gleise am Neu-Ulmer Bahnhof tiefergelegt (Trog) und die heute überflüssigen Gleise beseitigt. Sicherlich kein Vergleich zu Stuttgart. Ich will nicht behaupten, dass das, was auf den frei gewordenen Flächen alles gebaut wurde und noch gebaut wird optimale ist. Sicher ist aber, das mitten im Bayrischen Neu-Ulm heute ein neuer öffentlich zugänglicher Stadtbereich entstanden ist. Mit Wohnungen, Geschäften, Fußgängerbereiche und Radwege. Kein Vergleich mit dem tristen und öden Bild der Vergangenheit. Ich glaube, sie werden kaum einen finden, der in Neu-Ulm der ´guten alten Zeit´ nachtrauert. Zeitzeugen sind gerne zu einer kleinen Besichtigungstour eingeladen. Anreise aus Stuttgart mit der Eisenbahn über die Geislinger Steige, Eisenbahnromanik selbstverständlich inklusive.
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