Stuttgart - Die Klagen der VfB-Anhänger über die langen Warteschlangen beim Getränkeausschank und bei der Pfandrückgabe in der Mercedes-Benz-Arena haben Konsequenzen. Beim Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach tritt erstmals eine neue Regelung in Kraft.
Softgetränke werden künftig in ökologisch verträglichen Einwegbechern ausgeschenkt. Damit entfällt das Pfand.
Bier gibt es weiter in umweltfreundlichen Mehrwegbechern, weil durch Einwegbecher der Geschmack verfremdet würde. Allerdings erhebt der VfB künftig nur noch 30 Cent (statt bisher zwei Euro) Pfand pro Becher.
Das Pfand können die Fans wie bisher zurückfordern. Sie können es aber auch an die Kinderkrebs-Nachsorgeklinik Tannheim spenden. Deshalb startet der VfB die Aktion „Dein Becherpfand für Tannheim“.
An jeder Pfandrückgabestelle stehen gekennzeichnete Spendenboxen, in die Besucher ihre Pfandbecher einwerfen können. Das entbindet sie von lästigen Wartezeiten. Der Betrag von 30 Cent geht komplett an die Klinik in Tannheim, die der VfB seit über zwei Jahrzehnten unterstützt. „Wir werden das Geld für weitere Verbesserungen bei der medizinisch-therapeutischen Betreuung unserer jungen Patienten verwenden“, sagte Geschäftsführer Roland Wehrle.
Der VfB gehört zu den besten zehn Fußball-Vereinen in Europa – was die Zuschauerzahlen betrifft.