VfB Stuttgart Verein kämpft für mehr TV-Geld

Von sid 

VfB-Präsident Bernd Wahler: Mehr Geld für Traditionsclubs Foto: Baumann
VfB-Präsident Bernd Wahler: Mehr Geld für TraditionsclubsFoto: Baumann

Der VfB Stuttgart hat sich mit fünf anderen Traditionsvereinen der Bundesliga zu einem Bündnis zusammengeschlossen, das um mehr TV-Geld gegenüber Clubs wie Wolfsburg oder Leverkusen kämpft.

Stuttgart - Sechs Traditionsclubs der Fußball-Bundesliga haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen und wollen mehr Gerechtigkeit in der Verteilung der Fußball-TV-Gelder erreichen.

Nach Informationen der „Sport-Bild“ organisieren sich der VfB Stuttgart, der Hamburger SV, der 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen und Hertha BSC künftig im „Team Marktwert“. Das Bündnis will offenbar auf Bitten der Deutschen Fußball- Liga (DFL) objektive Kriterien erarbeiten, die ausdrücken, welche Clubs am meisten zur Marke Bundesliga beitragen.

Bereits seit einigen Monaten wird in der Liga über eine Reform bei der Verteilung der TV-Gelder diskutiert. „Die Tabellenposition ist nur ein Kriterium von vielen, das eine Rolle spielt, wie attraktiv ein Spiel für Fans und damit TV-Sender ist“, sagte VfB-Präsident Bernd Wahler. Er argumentiert, dass die Traditionsclubs höhere TV-Quoten und Zuschauerzahlen erzielen als Vereine wie der VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen. Dafür soll eine Belohnung erfolgen. „Wer den Wert eines Produktes steigert, weil er viel mehr Fans und Anhänger hat – der sollte bei der Verteilung der Einnahmen auch entsprechend berücksichtigt werden. Alles andere wäre ungerecht“, betonte Wahler. Der Marktwert soll durch Faktoren wie TV-Reichweite, Mitgliederzahlen oder Zahl der Auswärtsfans ermittelt werden.

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