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Stuttgart - Es ist nicht immer leicht, am Äußeren dieses Mannes seinen Gemütszustand abzulesen. Am Samstag allerdings, bei der Partie des VfB Stuttgart gegen Hoffenheim (2:0), musste man sich kaum anstrengen, um zu sehen: Pawel Pogrebnjak ist richtig zufrieden. Aber dafür gab es ja auch Gründe.
Der erste: Seit VfB-Trainer Bruno Labbadia vor zwei Wochen sein System auf eine 4-4-2-Formation mit zwei Spitzen umgestellt hat, ist für den russischen Angreifer wieder Platz im Team des VfB. Und zweitens: Im Spiel gegen 1899 Hoffenheim rackerte Pogrebnjak nicht nur 90 Minuten lang, sondern belohnte sich dafür auch noch. Erst wurde er im Strafraum gefoult, den Elfmeter verwandelte er danach selbst. "Es war klar, dass ich schieße", sagte Pogrebnjak, "ich wollte dieses Tor unbedingt."
"Jetzt spüre ich das Vertrauen des Trainers"
Weil er beweisen möchte, dass er doch wertvoll sein kann für den VfB. Wie so oft saß Pogrebnjak auch zu Beginn dieser Saison nur auf der Bank. "Das war keine leichte Situation", sagte Pogrebnjak, der sich Kritik von Labbadia gefallen lassen musste. "Das ist abgehakt", sagte der Russe, "jetzt spüre ich das Vertrauen des Trainers." Mit Toren will er es zurückzahlen - und Argumente für eine Vertragsverlängerung liefern. "Ich würde gern bleiben", sagt Pogrebnjak, dessen Kontrakt 2012 ausläuft.
Ähnliches ist von Khalid Boulahrouz zu hören. Der Niederländer deutete sogar an, für eine Vertragsverlängerung auf einen Teil seines bisherigen Gehalts verzichten zu können: "Ich bin nicht geizig."
Der VfB gehört zu den besten zehn Fußball-Vereinen in Europa – was die Zuschauerzahlen betrifft.