VfB Stuttgart in Ingolstadt „Punkt muss man dort erst mal holen“

Von red/lsw 

Jürgen Kramny und Robin Dutt (rechts) wollen mit dem VfB Stuttgart beim FC Ingolstadt Punkte mitnehmen. Foto: Pressefoto Baumann
Jürgen Kramny und Robin Dutt (rechts) wollen mit dem VfB Stuttgart beim FC Ingolstadt Punkte mitnehmen.Foto: Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart gastiert am Samstag beim FC Ingolstadt. Für Trainer Jürgen Kramny und Sportchef Robin Dutt ein Auswärtsspiel, das zu den schwereren in dieser Spielzeit zählt.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart steht dank des Aufschwungs unter Jürgen Kramny auf einem gesicherten Mittelfeldplatz. Aber für den Erfolgstrainer des schwäbischen Fußball-Bundesligisten ist der Abstiegskampf noch längst nicht vorbei. „Wir schauen nach hinten und müssen die Augen nach wie vor offenhalten“, betonte er am Donnerstag vor der Partie beim FC Ingolstadt. Der VfB wolle schnellstmöglich die nötigen Punkte holen, um den Klassenerhalt perfekt zu machen.

Gegen den starken bayerischen Neuling bietet sich dem Tabellenelften VfB am Samstag (15.30 Uhr/Sky) die nächste Chance, seinen Vorstoß fortzusetzen. Allerdings wird das nicht nur wegen der guten Defensive Ingolstadts - der mit nur 26 Gegentreffern drittbesten der Liga - ein schwieriges Unterfangen. „Sie haben gezeigt, dass sie jedem Gegner wehtun können“, sagte Kramny. „Ingolstadt spielt sehr pressing- und zweikampforientiert, hat aber auch fußballerische Lösungen.“

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Robin Dutt bezeichnete das bisherige Auftreten und Abschneiden des Aufsteigers als Überraschung: „Die machen einen richtig guten Job.“ Der VfB-Sportvorstand kennt FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl bestens. Beide machten zur gleichen Zeit ihren Trainerschein. „Das wird ein intensives Spiel. Die können wehtun, wir aber auch“, prognostizierte er eine kampfbetonte Partie.

Harnik fällt in Ingolstadt aus

Kramny hofft darauf, dass sein Team an die hervorragende Leistung aus dem Kantersieg gegen Hoffenheim anknüpfen und gegen die „Schanzer“ den nächsten Sieg feiern kann. „Wir können Ingolstadt überholen, wenn wir sie schlagen“, wies er auf eine zusätzliche Motivation hin. Vor dem 26. Spieltag liegen die Schwaben zwei Plätze und einen Punkt hinter dem Tabellenneunten FCI. „Wir dürfen nicht nachlässig werden und wollen den Abstand nach hinten vergrößern. Die nächste Chance haben wir dazu am Samstag“, sagte er.

Zugleich strich Kramny heraus, dass dies eine richtig „schwere Aufgabe“ werde. Seine Mannschaft müsse von Beginn an die richtige Einstellung zeigen und zu 100 Prozent präsent sein. Dutt schätzt das ähnlich ein: „Einen Punkt muss man dort erst mal holen. Wenn wir drei schaffen, umso besser.“

Personell sieht es gut aus. Nur Stürmer Martin Harnik fällt wegen eines Faszienrisses in der rechten Wade definitiv aus. Dagegen rechnet Kramny mit einem Einsatz des angeschlagenen Kapitäns Christian Genter, der wieder trainiert. Der Mittelfeldakteur war beim 5:1-Sieg gegen Hoffenheim wegen eines Achillessehnenproblems zur Halbzeit vorsichtshalber ausgewechselt worden. „Wenn er kann, wird er spielen“, kündigte der VfB-Coach an.

Stürmt Kravets oder Werner?

Vieles spricht dafür, dass Kramny bis auf eine Position die Startformation vom Hoffenheim-Triumph auflaufen lässt. Timo Werner dürfte anstelle von Artem Kravets die Sturmspitze bilden. „Timo ist sehr, sehr wichtig“, lobte der Coach den 20-Jährigen, der schon sechs Saisontore erzielte. „Wir können stolz sein, dass er beim VfB spielt. Der Junge ist ein Eigengewächs“. Die jüngsten Spekulationen, Konkurrenten böten für das Talent 20 Millionen Euro und Werner könnte den VfB nach dieser Saison verlassen, lassen Kramny kalt: „Robin Dutt hat schon klargestellt, dass Timo auf jeden Fall bleibt.“

Die voraussichtliche Aufstellung des VfB Stuttgart: Tyton - Großkreutz, Schwaab, Niedermeier, Insúa - Serey Dié - Rupp, Gentner, Didavi, Kostic - Werner.

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