VfB Stuttgart Emotionen vor dem Duell gegen Bayern

StN, 23.01.2013 18:38 Uhr

Stuttgart - Der VfB Stuttgart läuft heiß vor dem Duell gegen Bayern München an diesem Sonntag (17.30 Uhr): Im Training am Mittwoch schürte Trainer Bruno Labbadia die Emotionen durch Spielformen auf dem Kleinfeld.

Da waren kurze Reaktionen und schnelle Pässe an den Mitspieler gefragt.

Shinji Okazaki (Kapselprellung am Daumen), Ibrahima Traore (Risswunde am Knie) und Daniel Didavi (Kniebeschwerden) trainierten separat. Am Nachmittag blieb auch Georg Niedermeier (Schlag aufs Knie) im Kraftraum.

 
 
Lokale Favoriten - stuttgarter-nachrichten.de
Kommentare (1)
  • Kommentare anzeigen
  • Kommentar schreiben
Anzeigen
JAN
24
Langzeitfan, 20:27 Uhr

Emotionen???

Offenbar nicht bei den Fans, denn es stimmt mich nachdenklich, das keine Kommentare hier stehen. Die Spiele gegen die Bayern haben in den letzten Jahren viel von ihrem Spassfaktor verloren. Zumindest für die Anhänger des VfB. Zuletzt hagelte es deftige Niederlagen. So rechnen alle, die einen aus ihrem Selbstverständnis heraus ('mir san mir'), die anderen aus Angst, auch diesen Sonntag mit einem klaren Bayernsieg. Niederlagen gegen die Bayern gab es immer wieder, aber so abgefertigt wie zu Beginn von Bruno Labbadias Amtszeit und auch zum Start dieser Saison, so vorgeführt wurde der VfB selten. Ein leichtes wäre es jetzt, die Schuld BL zu geben. Die Fans, die BL nicht mögen, werden das sicher auch tun. Die Ursachen für die bitteren Niederlagen liegen jedoch tiefer und sind nicht nur an einer Person festzumachen. Es ist dieser übergroße Respekt gegenüber den Bayern, der zum Teil in Unterwürfigkeit/ergebenheit mündet. Andere Mannschaften spielen da deutlich sorgloser, weil sie sowieso nur gewinnen können, die anderen haben bereits vor dem Anpfiff die Hosen voll. Glaubt man den vollmundigen Amnkündigungen mancher Akteure, dann gehören sie nicht zu diesen Pessimisten. Aber leider, das Umfeld färbt ab. Wenn die allgemeine Stimmung gerade bei 'blos keine Klatsche' steht, dann fällt es auch den Spielern schwer, an sich selbst zu glauben. Was oft folgt ist die 'selbstprophezeite' Niederlage. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft trotzdem präsent ist, ihren Weg geht. Dann ist auch durchaus gegen die Bayern was drin.

  1. (Logout)
  2. Die Redaktion veröffentlicht ausgewählte Kommentare auch in der gedruckten Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten. Voraussetzung ist, dass der Beitrag mit Namen, Postanschrift und E-Mail (Adressen werden nicht veröffentlicht) vorliegt.
Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich.

Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben.

Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.