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VfB Stuttgart Drei Ecken, drei Gegentore

Julia Rapp, vom 20.02.2012 13:09 Uhr
Ecke, Tor: Da war’s mal wieder passiert.  Karim Haggui (2.v.re.) köpft das 1:0 für Hannover 96 gegen den VfB Stuttgart. Maza (li.) und Christian Gentner (3.v.li.)

 schauen nur zu. Foto: Pressefoto Baumann
Ecke, Tor: Da war’s mal wieder passiert. Karim Haggui (2.v.re.) köpft das 1:0 für Hannover 96 gegen den VfB Stuttgart. Maza (li.) und Christian Gentner (3.v.li.) schauen nur zu. Foto: Pressefoto Baumann
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Hannover - Mirko Slomka musste grinsen, als er auf seine Spielvorbereitung angesprochen wurde. Und auf den Teil davon, der sich mit den Schwächen des VfB Stuttgart bei Standardsituationen widmete. „Das war“, sagte er, „nicht ganz so schwierig.“

Weil die Probleme bekannt sind, die die Roten haben, wenn es darum geht, gut geschlagene Flanken zu verteidigen. Und weil Slomka Spieler hat, die das auszunutzen wissen. „Der VfB spielt eine extreme Variante der Raumdeckung“, analysierte der Coach von Hannover 96, „das haben wir durchleuchtet und ausgenutzt.“ Sein Grinsen wurde dabei immer breiter. Kein Wunder, schließlich hatte sein Team gleich drei Eckbälle zu Torerfolgen genutzt – woran sie beim VfB Stuttgart weit weniger Spaß hatten.

„Wir müssen das in den Griff bekommen“

Fredi Bobic jedenfalls war im Anschluss an die 2:4-Niederlage mal wieder bedient ob der Schwächen seiner Mannschaft, die in dieser Saison nun schon elf Treffer nach Freistößen und Ecken kassierte. „Wenn man drei Gegentore über Standards bekommt, dann kann man nicht gewinnen“, grantelte der Sportdirektor, „unsere Raumdeckung ging in die Hose.“ Wobei es gar nicht die taktische Variante der Verteidigung war, die Probleme verursachte, sondern die Art und Weise. „Wir haben einfach nur zugeschaut“, ärgerte sich Fredi Bobic.

Beim 0:1 waren gleich zwei 96-Spieler völlig frei – Innenverteidiger Maza dagegen war einfach in der Nähe des Elfmeterpunkts stehen geblieben. Beim 0:2 reagierte die VfB-Defensive zu spät auf den Laufweg von Mame Diouf, und beim dritten Gegentor stand Christian Pander mitten im Strafraum frei und verwertete den Abpraller. „Wir müssen einfach mehr zum Ball gehen“, sagte Bobic und forderte: „Wir müssen das in den Griff bekommen.“ Möglichst schnell.

Kommentare (10)
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FEB
22
12:27 Uhr, geschrieben von bum
taktische Variante???
In diesem Spiel hat man mal wieder die offene Raumdeckung parktiziert. Wie wir sehen konnten, haben unsere Spieler keinen direkt gedeckt sondern standen mit 8 Mann auf einer Linie im Fünfer. Dabei nur ein Spieler am kurzen Pfosten. Eingeführt hat man das ganze nach dem Schalker Spiel (zwei Gegentore nach einer Ecke). Man stellt die stärksten Kopfballspieler ins Zentrum, und die schwächeren außen hin. Bei der Varriante denkt man überhaupt nicht an die gegnerische Mannschaft, weil man davon ausgeht, die starken sind in der Mitte. Was ganz klar nach der ersten Ecke ersichtlich wurde, es ist heute nicht so! Ein guter Abwehrchef würde das erkenn und umstellen. Wenn er es nicht erkennt, Trainer ist gefordert! Nein, man bekommt nochmal eins! Halbzeit, Zeit um die Eckballtaktik zu ändern! Aber direkt eine Minute nach der Pause, erneut Eckball und man hat gar nichts geändert! Labbadia, einem guten Trainer passiert sowas nicht! Und wer hier sagt, die taktische Variante war nicht schuld, hat keine Ahnung von Fußball!
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FEB
21
01:00 Uhr, geschrieben von ralf
eine niederlage mit ansage
"Und auf den Teil davon, der sich mit den Schwächen des VfB Stuttgart bei Standardsituationen widmete. „Das war“, sagte er, „nicht ganz so schwierig.“ ---> das war eine Niederlage mit Ansage. Slomka hat sich angeschaut was die beiden Azubis und Freizeitverantwortlichen Bobic und Labbadia veranstalten, hat sich seine Karten zurechtgelegt und den VfB nach Strich und Faden zerlegt. wenn ein F.Bobic dann von "das war gar kein taktisches Problem spricht", dann hat er schlicht und einfach keine Ahnung. Bzw. nicht mal ansatzweise so viel Ahnung wie ein M.Slomka der exakt wusste wie einfach man gegen den VfB gewinnt. Hier wird wieder schöngeredet, durchgeschlängelt durch die Saison - ohne das Ziel zu haben, daß es irgendwann besser wird. Der VfB hat -so scheint es- gegen Hertha nicht gewonnen weil sie gut waren, sondern weil Hertha so abgrundtief schlecht war. Das Spiel gegen Hannover war -taktisch gesehen- eine Offenbarung. Keine Ideen, keine klugen Spielzüge - vor, und iiirgendwie wird der Ball schon zum Tor kommen... Quo vadis VfB ??????? Wo soll das hinführen?
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FEB
20
22:41 Uhr, geschrieben von andy
trainer
fredi mit diesem trainer wird üherhaupt nichts besser.kein systerm,keine einstellung der mannschaft und irgendwie auch keine ahnung die jugend mit einzubauen.weg mit laberdiva
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