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VfB Stuttgart Bruno Labbadia macht klare Ansagen

Marco Seliger, vom 21.01.2012 04:29 Uhr
Trainer Bruno Labbadia gibt die Richtung vor: Es soll vorangehen beim VfB Stuttgart Foto: Pressefoto Baumann
Trainer Bruno Labbadia gibt die Richtung vor: Es soll vorangehen beim VfB Stuttgart Foto: Pressefoto Baumann
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Stuttgart - Bruno Labbadia, das ist zu spüren, will ein Signal senden. Der VfB-Trainer hat vor dem Rückrundenauftakt an diesem Samstag beim FC Schalke 04 (15.30 Uhr/Sky und Liga total) eine klare Botschaft parat. Seinen Spielern hat er sie schon mit auf den Weg gegeben. Jetzt soll auch die Öffentlichkeit davon erfahren. Der VfB-Coach ruft die Hammerwochen aus – und nimmt dabei seine Profis in die Pflicht. „Auf uns warten sofort Hammerspiele“, sagt der Coach der Roten.

Schalke, danach zu Hause gegen das Überraschungsteam Borussia Mönchengladbach, auswärts bei Bayer Leverkusen und als Krönung geht es dann im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den FC Bayern – die ersten vier Pflichtspiele der Roten im Jahr 2012 haben es in sich. Im Idealfall hat sich der Tabellenachte nach diesem Auftakt im oberen Tabellendrittel festgesetzt und steht im Halbfinale des Pokals. Im schlimmsten Fall hat bei aktuell sechs Punkten Vorsprung vor dem Relegationsplatz der Kampf gegen den Absteig begonnen. Und weil es bei so einer Ausgangslage eine funktionierende Einheit braucht, hat Labbadia eine klare Ansage an seine Profis parat: In den Hammerwochen sollen sie bitte schön auch Hammerleistungen abrufen.

Sonderschichten für die Stürmer

Im Fokus steht dabei ein Mannschaftsteil, der Labbadia zum Ende der Hinrunde einige Nerven gekostet hat. In der Offensive fehlte die Durchschlagskraft. Der Sturm der Roten war bekanntlich nur noch ein laues Lüftchen – und das soll sich schleunigst ändern. „Ich erwarte von meinen Stürmern, dass sie wieder gierig auf Tore werden“, sagt Labbadia.

Weil die Roten auf dem Transfermarkt noch nicht zugeschlagen haben, muss Labbadia dabei erst einmal mit jenen Angreifern vorliebnehmen, die schon da sind. Und mit denen hat Labbadia in diesen Tagen nach dem Training einige Sonderschichten eingelegt. Der Trainer selbst schlug die Flanken für Cacau, Julian Schieber und Pawel Pogrebnjak , die in der Mitte die Bälle versenken sollten. Immer und immer wieder. Übung macht den Meister – und Sondertraining einen besseren Torjäger. So denkt Labbadia, und so sollen auch seine Angreifer denken. „Ich will, dass sie Extraschichten einlegen, sei es auf dem Platz oder mit der Life-Kinetik, mit der sie ihre Konzentrationsfähigkeiten schulen.“, sagt Labbadia. „Es gibt immer Möglichkeiten, sich zu verbessern.“ Das gilt insbesondere für Nationalstürmer Cacau, der im Sommer zur EM fahren will. Die Abwahl aus dem Mannschaftsrat im Winter-Trainingslager in Belek soll ihn dabei nicht stören – im Gegenteil. „Die Situation hat ihn sicher nicht gefreut, aber er ist jetzt gefordert. Er muss seine Qualität voll einbringen, dazu braucht er kein Amt“, sagt Labbadia. Und: „Er muss Vollgas geben.“

"Jedes Rädchen muss ins andere greifen"

Das gilt auch für den Rest des Teams. Vorbei sein sollen die Zeiten, in denen die Roten wie zum Ende der Hinrunde zwar ganz gefällig kombinierten und mitspielten, aber nicht mehr wirklich gefährlich vor das gegnerische Tor kamen. „Wir müssen wieder mit Tempo nach vorne kommen und effektiver werden.“ Zudem solle das Passspiel im vorderen Bereich genauer werden. „Wir sind ein Team, bei dem einfach jedes Rädchen ins andere greifen muss“, sagt Bruno Labbadia.

Es sind hohe Ansprüche, die der VfB-Trainer da hat. Gegen die Hammergegner zum Rückrundenauftakt müssen seine Spieler sie jetzt erfüllen.

Kommentare (6)
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JAN
23
00:31 Uhr, geschrieben von Kritiker
Also ....
Also die "Ansagen" vom Trainer helfen wohl nicht.Ich wäre mal für schnelles handeln.Wer nix bringt muss runter vom Feld.Was bitte bringt es einen lahmen Stürmer in der 85 min. auszuwechsel?Ich fand nach dem Wechsel kam zumindest vom neuen ein bisschen Spritzigkeit rein ,aber was will ein Spieler mit 5 minuten auf dem Feld,das is doch voll fürn Po.Außer Ulreich sieht es eher aus das man lieber die A-Mannschaft spielen lassen sollte (inkl. Trainer) als diese lauffaulen, "nimm-du-ihn,ich-hab-ihn-sicher"Profis. Hoffentlich nimmt mal Bobic seinen alten DSF-Sporttalk Mut zusammen und bläßt einen frischen Wind rein,jetzt wo sein Job für ne weile sicher ist, könnt er mal so agieren wie er damals klartext geredet hat.
JAN
22
14:15 Uhr, geschrieben von R.M
VFB & der ewige Kampf gegen sich selbst!
Keine Klare Linie/kein Siegeswillen/keine Identifikation mit dem Verein/keine bereitschaft zu kämpfen/planlos! Das Verbinde ich im moment mit den VFB!(Inklusive Bruno/Fredy) Der Trainer absolut keine Ahnung was er macht/kann die Mannschaft nicht erreichen.der Manager stochert nur wild nach Aussortierten Spielern.Die Mannschaft hatt ABSOLUT KEINE EHRE! Hauptsache die € sind jeden monat pünktlich auf dem Konto! Ich schäme mich ein VFB ANHÄNGER ZU SEIN!!!
JAN
22
13:34 Uhr, geschrieben von Wendelin
Armutszeugnis
Der VfB war die ersten 20 Minuten - abgesehen von Ulreich - in allen Mannschaftsteilen überfordert, kämpferisch und fussballerisch ünterlegen. Kaum Zweikämpfe gewonnen. Einige Spieler sind orientierungslos herumgeirrt. Nach 15 Minuten hatte ich mir die Halbzeitpause herbei gesehnt. (Eigentlich freut man sich auf Fußballspiele.) Nach der Pause wurde es aber nicht besser und der Trainer schaute tatenlos zu. Unbegreiflich ! Die Leistung von Schieber, Okazaki und Holzhauer waren das einzig tröstende an diesem Nachmittag. Diese Tatenlosigkeit von Labbadia zur Halbzeit. Das lässt für die Zukunft des Vereins schlimmes befürchten.
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