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Vermittlungsausschuss Besserer Schutz vor teuren Warteschleifen in Sicht

dpa, vom 08.02.2012 19:41 Uhr

Berlin - Für den geplanten besseren Schutz von Telefonkunden vor teuren Warteschleifen bei Servicenummern ist eine endgültige Einigung in Sicht. Der Vermittlungsausschuss verständigte sich am Mittwoch über strittige Punkte des vom Bundestag verabschiedeten Telekommunikationsgesetzes.

Der Bundesrat hatte das Bund-Länder- Gremium wegen anderer Aspekte der Reform - etwa die Länder- Zuständigkeit für Rundfunkfragen - angerufen.

Vorgesehen ist, dass Warteschleifen ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes nur noch bei Gratis-Nummern oder für Anrufe bei normalen Ortsvorwahlen geschaltet werden dürfen. Zulässig sind sie auch, wenn für den Anruf ein Festpreis gilt oder die angerufene Firma die Kosten trägt. Für Schleifen bei Vorwahlnummern wie 0180 oder 0900 werden Erhebungen zufolge bisher teils drei Euro und mehr fällig. Das Gesetz soll außerdem den Ausbau schneller Internetverbindungen vorantreiben.

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FEB
08
22:05 Uhr, geschrieben von Albert Seitzer
Warum braucht das so lang?
Da müssen Kunden, dafür dass sie warten auch noch bezahlen. Manche Unternehmen richten extra Warteschleifen dazu ein. Unzureichende Bedienungsanleitungen und Produkte, die schlecht zu bedienen sind oder sogar Mängel in der Handhabung aufweisen zwingen den Kunden teure Hotlines anzurufen. Das gleiche Unternehmen hat für die Werbung und Bestellung kostenlose Anschlüsse. Warum brauchen die Politiker so lang, bis sie den Verbraucher vor diesen Betrügereien schützen? Tatsächlich werden die Betrüger auch noch von staatlichen Organen geschützt und unterstützt. Unternehmen mit Staatsbeteiligung und Politikern im Aufsichtsrat beteiligen sich sogar an den Betrügereien. Vielleicht ist das ein Grund, warum sich die Politiker so schwer tun die Betrüger zu stoppen. Deshalb brauch man dann auch den Vermittlungsausschuss um Ausnahmen für die Betrüger zu schaffen.
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