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Universität Stuttgart Baustart für Haus der Studierenden

Von Uli Meyer 

Uni-Rektor Wolfram Ressel (links) und Unterstützer bei der Grundsteinlegung des neuen Gebäudes Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Uni-Rektor Wolfram Ressel (links) und Unterstützer bei der Grundsteinlegung des neuen GebäudesFoto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Für 10,8 Millionen Euro baut die Uni ein neues zentrales Gebäude für die Anliegen der Studenten. Knapp die Hälfte der Kosten trägt das Land. Das Haus bringt zuvor verstreute Abteilungen zusammen.

Stuttgart - Pünktlich zum feierlichen Akt gibt es Beistand von oben: Als auf dem Campus Vaihingen der Universität Stuttgart am Freitag die Grundsteinlegung für das neue Haus der Studierenden erfolgt, lugt für Momente die Sonne aus dem winterlich grauen Vormittagshimmel hervor.

Architekt Hartwig Schneider füllte zusammen mit Rektor Wolfram Ressel und Ministerialdirektor Rolf Schumacher eine Edelstahlkassette mit zeithistorischen Dokumenten. Diese ließen sie in den Grundstein ein und versiegelten ihn mit einer Steinplatte. Damit erfolgte symbolisch der Startschuss für den Neubau, der im September 2016 in zentraler Lage am östlichen Ende der Lernstraße eröffnen soll.

2500 Quadratmeter Fläche für Studierende

Das sieben Stockwerk hohe Gebäude mit einer Nutzfläche von 2500 Quadratmetern „ist als zentrale Serviceadresse für sämtliche Fragen im Leben eines Studierenden konzipiert“, sagte Uni-Chef Ressel. Untergebracht werden Büros für Zentrale Studienberatung, Studiensekretariate, die sich mit der Einschreibung und Exmatrikulation der Studierenden beschäftigen und ein Prüfungsamt zur Bescheinigung erbrachter Leistungen. Außerdem untergebracht werden bisher in der Stadt verstreute Abteilungen des Dezernats Studium und Promotion sowie Arbeitsplätze, Selbstbedienungsterminals und ein Uni-Shop. „Auch Räume des Rückzugs wird es hier geben, damit sich studentisches Leben entwickeln kann“, sagte der Rektor Wolfram Ressel.

„Das ist gut angelegtes Geld, eine Investition in die Zukunft der Universität und des Landes“, sagte Rolf Schumacher als Vertreter des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft, das knapp die Hälfte der Kosten des 10,8 Millionen Euro teuren Neubaus trägt. 5,8 Millionen Euro schießt die Uni aus eigenen Rücklagen dazu.

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