Artikel weiterempfehlen Artikel drucken Artikel kommentieren
Artikel bewerten [0.00/0]

Uniklinik Freiburg Personal soll MRSA-Keim verbreitet haben

dpa/lsw, vom 06.02.2012 18:12 Uhr
 Foto: dpa
Foto: dpa
Siehe auch

Freiburg - Nach dem Auftreten des Krankenhauskeims MRSA in einer Intensivstation für Frühgeborene an der Uniklinik Freiburg steht das Personal als Verursacher im Verdacht. Der für Kleinkinder lebensbedrohliche Erreger sei mit großer Wahrscheinlichkeit durch Mitarbeiter auf die Station gelangt, sagte eine Sprecherin der Klinik am Montag.  Dies hätten die bisherigen Untersuchungen ergeben. Von Eltern, die ihre Kinder besuchten, sei der Keim nicht übertragen worden.

Alle 70 Beschäftigten werden untersucht

Ziel der Untersuchung sei es, die Ursache zu finden und somit weiteren Schaden abzuwenden. Alle 70 Beschäftigten der Station würden daher untersucht. Dies werde noch einige Tage dauern. Bei vier der insgesamt zwölf Babys auf der Freiburger Station für Frühgeborene waren MRSA-Erreger festgestellt worden. Die Klinik hatte daher am vergangenen Donnerstag einen Aufnahmestopp für die Station verhängt und den Hygieneschutz noch einmal verstärkt. Die vom MRSA-Erreger betroffenen Säuglinge konnten den Angaben zufolge schnell geheilt werden.

Die Station betreut Kinder, die vor der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Bei MRSA handelt es sich um Methicillin-resistente Staphylokokken. Sie sind gegen viele Antibiotika resistent. Vor kurzem hatte eine tödliche Infektionswelle in Heidelberg bei Krebspatienten für Schlagzeilen gesorgt. In Bremen war die Frühchenstation zeitweise geschlossen worden, nachdem es zu drei Todesfällen gekommen war. In Freiburg war die Gefahr vergleichsweise früh erkannt worden, das Risiko konnte dadurch verringert werden.

Kommentare (0)
» Kommentarregeln
  • Kommentare anzeigen
  • Kommentare schreiben
Titel *  
     
Autor *  
     
Kommentar *  
             
(optional)
E-Mail   (wird nicht veröffentlicht)
             
Straße     Hausnr.  
             
PLZ     Wohnort  
             
    (Anschrift und E-Mail sind keine Pflichtangabe, allerdings können Kommentare ohne Angabe der vollständigen Adressdaten in der gedruckten Ausgabe leider nicht berücksichtigt werden. E-Mail, Straße und Nummer werden nicht veröffentlicht.)
             
      * Pflichtfelder
Bildungsgutscheinen droht das Aus
Wegen der Sparzwänge will Sozialministerin ab 2014 die Erziehungshilfen auf Problemfamilien fokussieren
Mappus sieht sich entlastet und attackiert Kanzlei
Stefan Mappus sieht Schuld bei damaligem Rechtsberater. Kanzlei Gleiss Lutz in Bedrängnis.

 

Anzeigen

 

Anzeige
Nachrichtenticker
03:09   Juncker: Eurogruppe prüft "Szenario" eines griechischen Ausstiegs
02:48   Merkel: EU will Wachstum ankurbeln
01:40   Trittin fordert Einstieg in Euro-Bonds - Drohung mit Fiskalpakt-Veto
01:40   EU-Gipfel sichert Griechenland weitere Hilfe zu
01:24   Hewlett-Packard setzt 27 000 Mitarbeiter vor die Tür
1   2   3   4   5   6   7   weiter
» aktualisieren
Video
Interaktiv
  • Umfrage
Facebook IPO

Das Soziale Netzwerk Facebook startete mit 38 Dollar pro Aktie - und legte einen der schlechtesten Börsengänge der vergangenen Jahre hin.  Wie reagieren Sie darauf?

 
Mit Schadenfreude! Ist doch gut, wenn der Facebook-Hype abschwächt
Mit Verwunderung. Ich hätte nicht gedacht, dass die Aktie so abstürzt
Mit Verärgerung! Wie kann das sein? Facebook ist doch ein tolles Unternehmen
 
(Ergebnis anzeigen)
 
  • Facebook
  • Foren
  • Twitter
 
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
ePaper
 
Für Abonnenten
Für Kaufinteressenten
» Abonnement
» StN Digital
» Einzelexemplar
» Infos
» Preise