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Tunnelbau Stuttgart 21: Die Änderungen im Plan

Konstantin Schwarz, vom 03.01.2012 14:23 Uhr
Beim Tunnelbau gibt es Änderungen. Foto: dpa
Beim Tunnelbau gibt es Änderungen. Foto: dpa
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Stuttgart - Bei Stuttgart 21 hat die Bahn ihre Planungen noch nicht abgeschlossen. Ihr fehlen Genehmigungen für den Abstellbahnhof bei Obertürkheim und den Anschluss des Flughafens an die Strecke Richtung Ulm. An manchen Stellen ändert die Bahn genehmigte Pläne.

Für den Tiefbahnhof zwischen Jägerstraße und Willy-Brandt-Straße laufen das sechste und siebte Änderungsverfahren. Dabei geht es um die Erlaubnis, die bisher genehmigte Menge an Grundwasser, das aus den Baugruben abgepumpt werden soll, zu verdoppeln. Zum Tunnelbau sollen Bohrmaschinen zugelassen werden.

Die geänderte Bautechnik betrifft die beiden Röhren vom neuen Durchgangsbahnhof in Richtung Flughafen. Sie reichen 9,5 Kilometer weit bis an die A8 auf Höhe des Gewerbegebiets Fasanenhof-Ost.

Durch den Einsatz von Bohrmaschinen für den Fildertunnel könnte die Baulogistik in der Innenstadt entlastet werden. Die bisherigen Pläne sahen vor, den Tunnelausbruch per Förderband über die Willy-Brandt-Straße zu bringen, im Schlossgarten auf Lastwagen zu laden und am Nordbahnhof auf Bahnwaggons zu kippen.

Die Bahn möchte nun eine oder beide Röhren alternativ von der A8 aus graben. Dann würde der Aushub direkt per Lkw über die Autobahn abgefahren.

Unter dem Wagenburgtunnel soll eine 30 auf 25 Meter große und etwa 18 Meter hohe Kaverne entstehen, in der die Bohrmaschine für die Bergauffahrt entweder gedreht oder für ihren erneuten Einsatz bergab zerlegt werden kann. Stadt und Anwohner fordern, die Kaverne weiter in den Berg zu rücken. (ks)

Kommentare (54)
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JAN
09
01:40 Uhr, geschrieben von Erika Schock
An Junker: Beweislast ist auf Ihrer Seite
Beweisen Sie doch uns, dass wir nicht recht haben! Sie bezweifeln die Angaben vom BUND und anderen Experten, die von der Existenz dieses auf der Roten Liste der geschützen Arten stehenden Käfers im Stuttgarter Schlossgartenwissen. Sogar das Eba ist von dessen Existenz überzeugt und die Bahn musste eine Strafzahlung für die rechtswidrige Baumfällung am 30.9.10 tätigen, weil sie den Auflagen des Eba nicht nachgekommen ist, dass von der Bahn bis 10.10.10 geklärt sein muss, wie mit den alten Bäumen umzugehen ist und mit der Evakuierung des Juchtenkäfers. Wie viele Beweise und Urteile, die Rechtswidrigkeiten bei S21 belegen, braucht ihr Proler noch, um zu begreifen, wer im Recht und wer im Unrecht ist?! Wer Augen hat zu sehen, der sehe. Und wer Ohren hat zu hören, der höre! Wehrt Euch, leistet Widerstand, gegen die diffamierenden Ignoranten im ganzen Land! Schließt Euch fest zusammen, schließt Euch fest zusammen!
JAN
04
21:41 Uhr, geschrieben von Junker
Gibt es den Juchtenkäfer in Stuttgart überhaupt???
Die Gegner von S21 wollen doch stets unumstössliche Beweise (die sie dann am Ende nicht anerkennen, aber nun gut). Nun verlange ich aber mal einen unumstösslichen Beweis von denen. Existiert der Juchtenkäfer im Schlossgarten überhaupt? Oder ist das nur wieder mal so ein grüner Hoax? Die SPD und CDU sind auch auf diese leere Behauptung drauf reingefallen. Unwidersprochen ging man dazu über, über den armen Juchtenkäfer zu diskutieren. Alle wollen ihn beschützen, sogar die CDU und FDP. Der Gag ist nur der, den Juchtenkäfer gibts gar nicht im Schlossgarten. Mag ja sein, dass ein ökologischer Biolehrer aus seiner Sammlung ein totes Exemplar mal neben einen Baum gelegt hat, um ihn dann unter Kameras und Blitzlichtern zu "finden". Aber selbst sowas in der Art gabs ja nicht wirklich. Also wo ist der Beweis? Ich behaupte den Juchtenkäfer gibts gar nicht im Schlossgarten. Und in den Wissenschaften muß immer der was beweisen, der behauptet, dass was existiert.
JAN
04
20:53 Uhr, geschrieben von Bergmann
Bergmännisch voran!
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.pro-s21-demo-mit-gelben-schaufeln-fuer-stuttgart-21.de323ba1-959d-45f4-a6ec-5ccbaecf5a63.html
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