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treffpunkt foyer Mappus will in Bildung investieren

Frank Krause, vom 23.02.2010 22:00 Uhr
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Ministerpräsident Mappus beim treffpunkt foyer. Klicken Sie sich durch die Bilder des Abends. Foto: Büro Kraufmann
Ministerpräsident Mappus beim treffpunkt foyer. Klicken Sie sich durch die Bilder des Abends. Foto: Büro Kraufmann
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Stuttgart - Er ist erst zwei Wochen im Amt, seine Landesregierung ist noch nicht vereidigt, aber wer ist dieser Stefan Mappus eigentlich? Vor allem: Was will dieser Ministerpräsident? Beim treffpunkt foyer unserer Zeitung gibt er erste Antworten.

Dienstag, 19.10 Uhr. Stefan Mappus kommt pünktlich. Überpünktlich. 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Fast scheint es so, als habe es der neue Ministerpräsident besonders eilig. Seit Oktober wusste der 43-Jährige, dass er das höchste Amt im Land übernimmt. Aber der Pforzheimer musste sich gedulden, musste Fraktionschef der Landtags-CDU bleiben und durfte nicht die Koffer für den Umzug hinauf auf Stuttgarts Höhen packen, wo der Regierungschef in der Villa Reitzenstein residiert. Die Turbulenzen um den Wechsel seines Vorgängers Günther Oettinger nach Brüssel sorgten immer wieder für Verzögerungen.

Unzufriedenheit sei nicht zu übersehen

Nun aber ist er angekommen - und legt los. Am Mittag hat er sein CDU-FDP-Kabinett vorgestellt, hat durch die Berufung der Münchner Professorin Marion Schick zur Kultusministerin ein Ausrufezeichen gesetzt. Jetzt, gerade mal einen halben Tag nach der Bekanntgabe dieser Personalie, sitzt er auf dem Podium unserer Zeitung. Und macht klar, dass er die Bildung zu einem Schwerpunkt seiner Politik machen will. "Wir haben in den letzten zehn Jahren sehr schnell sehr viel gemacht", sagt Mappus, erinnert an die Initiativen in der frühkindlichen Bildung, an den Umbau des Gymnasiums, an den Ausbau der beruflichen Bildung. Und macht doch klar: Da mag Baden-Württemberg in Sachen Schulreformen bundesweit noch so sehr die Vorreiterrolle haben, die "gewisse Unzufriedenheit" bei den Lehrern, Eltern und Schülern sei nicht mehr zu übersehen. Oder wie es Mappus unumwunden zugibt: "Im Rückblick würde ich heute das eine oder andere gemächlicher machen. Wir waren zu flott unterwegs."

Kommentare (3)
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FEB
28
13:27 Uhr, geschrieben von Eberhard Müller
Milchmädchenrechnung?
Was ist ein Euro-Schein? Es gibt (noch) keinen 1-Euro-Schein, also muss es ein anderer sein. Die 44 km in Euroscheinen könnten für den Schuldenberg hinkommen - allerdings nur, wenn man dafür lauter 100-Euro-Scheine nehmen würde. Mit den gleichen Scheinen wären die jährlichen Zahlungen in den Länderfinanzausgleich "nur" knapp 3 mal so hoch wie der Burj-Turm in Dubai - wie kommt Herr Mappus da auf 57-mal den Burj-Turm? Ah ja, er rechnet mit 5-Euro-Scheinen! Dann stimmts wieder.
FEB
24
12:48 Uhr, geschrieben von Franz Josef Neffe
Hat Herr Mappaus ein Herkunftswörterbuch?
BIL, das ist die Wunderkraft, die keiner mehr versteht, weshalb man nur noch DUNG erschafft, weil man nicht weiß, wie es geht. Lat. "investire" heißt "einkleiden". Die Einkleidung des Bundesvorreiterausrufungszeichens in der Bundesvorreiterschule für die Bildungsflottschwerpunktpolitik scheint in doppelt gemachter Klartextheit gemächlich unzufrieden in den Medien auf. Mit rückblickendem Gruß Franz Josef Neffe
FEB
24
08:19 Uhr, geschrieben von Britta Braitmaier
Mappus will in Bildung investieren
Ich freue mich, dass Herr Mappus in unser Bildungssystem investieren will. Nicht zuletzt sind unsere Kinder eben die Zukunft, womöglich sogar unsere Rente. Dabei sei nun aber nicht nur an die Kinder der staatlichen Schulen gedacht, sondern auch an die 230.000 Kinder und Jugendliche in Bawü die freie Schulen besuchen. Die Qualität dieser Schulen gegenüber vielen Staatsschulen brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen. Da Herr Mappus auch von Chancengleichheit im Bildungs- system spricht, gehe ich davon aus, dass der Bezuschussung der freien Schulen mit 80 % (ist also immer noch billiger wie jeder Schüler einer Staatsschule) nun nichts mehr im Wege steht. Vielen Dank Herr Ministerpräsident.
Bildungsgutscheinen droht das Aus
Wegen der Sparzwänge will Sozialministerin ab 2014 die Erziehungshilfen auf Problemfamilien fokussieren
Mappus sieht sich entlastet und attackiert Kanzlei
Stefan Mappus sieht Schuld bei damaligem Rechtsberater. Kanzlei Gleiss Lutz in Bedrängnis.

 

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