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Tour de Stuttgart Raus aus der Stadt, rauf auf die Alb

Von Tom Hörner 

Bisher haben wir uns mit unserer Video-Reihe Tour de Stuttgart meist auf städtischen Terrain bewegt. In Folge sechs gehen wir aufs Land und fahren den Langstreckenklassiker Alb-Extrem.

Stuttgart/Ottenbach - Die einstmals große Fernseh-Show „Wetten, dass . . .?“ zog mit Ihrem Tross im Sommer gern ins ­befreundete Ausland, vorzugsweise in die Stierkampfarena von Palma de Mallorca. Da wollten wir mit unserer kleinen, bescheidenen Internet-TV-Produktion nicht in der Stadt bleiben. Teil sechs unserer Tour-de-Stuttgart-Reihe führt uns ins befreundete Ottenbach/Kreis Göppingen, an den Fuß des Hohenstaufen.

Von dort startet traditionell im letzten ­Juni-Wochenende der Alb-Extrem, ein vom Motor- und Radsport-Club Ottenbach organisierter Radmarathon, bei dem wir seit vielen Jahren mit dem StN-Radteam vertreten sind – in diesem Jahr allerdings zum ersten Mal mit Mini­kamera am Lenker.

Selbst die kürzeste Strecke, die 190-Kilometer-Etappe, sprengt jede Spielfilmlänge. Die Fahrerei zieht sich vor allem deshalb in die Länge, weil es etliche Steigungen gibt – wie viele es am Ende sind, wer weiß das schon. Deshalb ein Blick ins Streckenprotokoll: Mit der 190er-Route kam man in diesem Jahr auf 3000 Höhenmeter. Wer die Königsdistanz mit 250 Kilometern fuhr, konnte 4200 Höhenmeter für sich verbuchen. Insofern bekommt man in unserem knapp zweieinhalbminütigen Video nur einen Hauch von dem mit, was die Fahrerinnen und Fahrer zu bewältigen hatten.

Natürlich, es treibt einen niemand an. Der Alb-Extrem ist kein Radrennen, sondern ein Radmarathon. Aber irgendwann will man es doch hinter sich bringen, zumal die Sitzerei mit den Stunden nicht angenehmer wird. Selbst die kleinen Pausen an den Verpflegungsstationen bringen dann nicht mehr viel, auch weil es von Mal zu Mal länger dauert, bis man wieder in die Gänge kommt.

Leider kommt in unserem Zeitraffervideo die Schwäbische Alb im Vergleich zum Schwäbischen Wald etwas zu kurz. Dies ist deshalb der Fall, weil der Akku der Kamera noch vor dem Akku der Radler schlapp gemacht hat. Doch egal ob Schwäbischer Wald oder Schwäbische Alb, das Prinzip beim Alb Extrem ist immer dasselbe: Es geht rauf und runter, rauf und runter. Mag man sich auf den ersten 100 Kilometern noch an der herrlichen Landschaft ergötzen, gegen Ende verengt sich der Tunnelblick und man ist froh, wenn bei der letzten Abfahrt Ottenbach in Sichtweite kommt.

Produziert wurde das Tour-de-Stuttgart-Video, wie alle Filme aus der Reihe, vom Internet-Sender ­Stuggi.TV in Degerloch. Auf dessen Homepage www.stuggi.tv ist nicht nur der aktuelle Film zu sehen. Dort kann man sämtliche bisher erschienenen Tour-de-Stuttgart-Videos anklicken.

Nicht vergessen sollten wir eines: Damit sich rund dreieinhalbtausend Radler an einem Sonntag im Juni verausgaben konnten, waren 400 ehrenamtliche Helfer an Start, Ziel und an der Strecke nötig.

Alle Folgen von unserer "Tour de Stuttgart" finden Sie hier.

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