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Toter in Esslingen Unfallauto verschrotten lassen

Annette Mohl, vom 08.09.2010 11:55 Uhr
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Polizisten sichern den Schrott, der einmal ein VW Golf gewesen ist. Es ist der mutmaßliche Unfallwagen. Foto: Kraufmann
Polizisten sichern den Schrott, der einmal ein VW Golf gewesen ist. Es ist der mutmaßliche Unfallwagen. Foto: Kraufmann
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Esslingen - Die Polizei hat den Unfallfahrer ermittelt, der Ende August in Esslingen mit seinem Golf einen 52 Jahre alten Mann angefahren und getötet hat. Der 24 Jahre alte Libanese ist aber untergetaucht. Sein Wagen, der gesuchte rote Golf III, war schon in der Schrottpresse.

Dem Fahndungserfolg ist eine unglaubliche Fleißarbeit der Esslinger Verkehrspolizei und ihrer Kollegen in den Nachbarkreisen vorausgegangen. Seit dem Unfall, der sich am 28. August gegen 1.55 Uhr auf der Esslinger Kiesstraße ereignete, wurden im Landkreis Esslingen und der Umgebung 2250 rote VW Golf III sowie ihre Halter überprüft.

Der Verdächtige ist spurlos verschwunden

Schon früh, so Polizeisprecherin Christine Menyhart, sei der 16-köpfigen Ermittlungsgruppe "Kiesstraße" dabei der Libanese aufgefallen. Er heißt Ibrahim Issa, wohnt in Deizisau (Kreis Esslingen), ist drogenabhängig und besitzt wegen Trunkenheit am Steuer keinen Führerschein mehr . Bisher konnte er nur auf seinem Handy erreicht werden. Er behauptete, seinen VW Golf vor kurzem nach Rumänien verkauft zu haben. Die Zusage, den Kaufvertrag bei der Polizei vorbeizubringen, hat er nicht eingehalten.

Seit diesen Ermittlungen ist der Mann spurlos verschwunden. Befragungen im libanesischen Bekanntenkreis des Mannes erhärteten aber den Verdacht, dass der 24-Jährige den Unfall verursacht hat und abschließend geflüchtet ist. "Alles hat zusammengepasst", sagt Christine Menyhart. Die Beweislast war so stark, das der Staatsanwalt beim Amtsgericht einen Haftbefehl erwirkt hat.

Zunächst verschwunden war auch das Unfallfahrzeug. An der Kleidung des Unfallopfers, ein 52 Jahre alter wohnsitzloser Mann, waren Lackspuren sichergestellt worden, die zu einem tornadoroten Golf III passten. Einen solchen Wagen, Kombi oder Steilheck, suchte die Polizei fieberhaft. An Werkstätten und Schrotthändler wurden Flyer verteilt mit dem Hinweis auf die Fahndung nach einem solchen Golf, der an der Front beschädigt sein müsste.

Kommentare (6)
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SEP
10
05:10 Uhr, geschrieben von Anonymer Benutzer
anonym
Was nuetzt der ganze Aufwand der kerl ist ja schon lange ueber Berg und Tal !!
SEP
08
18:15 Uhr, geschrieben von K. Neumann
Herr Munst, Sie meinen sicher das hier?
http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~E4BFD218520AC484EABE1714E28EE575E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
SEP
08
16:46 Uhr, geschrieben von Anonymer Benutzer
... mit der Vorgeschichte ...
... Pappe wegen Trunkenheitsfahrt bereits weg, dann nochmal das volle Programm mit tödlichem Ausgang ... eher 4 Jahre plus, und mit was? Mit Recht!
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