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TEACH FIRST DEUTSCHLAND - JUNGE AKADEMIKER SCHNUPPERN SCHULLUFT

"Strohgäu Extra", vom 22.12.2010 02:41 Uhr
Idee Die gemeinnützige Initiative will für benachteiligte Schüler bessere Bildungschancen schaffen. Deshalb werden, jeweils für zwei Jahre, zusätzliche kompetente Fachkräfte (Fellows) an die Schulen geschickt. Sie müssen einen überdurchschnittlich guten Hochschul-Abschluss haben, eine hohe soziale Kompetenz vorweisen und werden drei Monate lang auf ihre Aufgabe vorbereitet. "Teach First Fellows" gibt es an Grund-, Haupt-, Werkreal- und Realschulen. Mit ihren Schulerfahrungen sollen die Fellows in ihrem weiteren Berufsleben zu Bildungsbotschaftern werden.

Hintergrund Das Programm kommt aus den USA, wo es vor 20 Jahren als "Teach for America" an den Start ging. Über England kam es als "Teach First" nach Europa. "Teach First Deutschland" hat 2009 begonnen, zunächst in Hamburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen; seit diesem Schuljahr gibt es das Projekt auch in Baden-Württemberg und Thüringen. Entstanden ist die deutsche Variante aus einer Master-Arbeit heraus, die den Zusammenhang von Herkunft und Bildungschancen untersucht hat.

Finanzierung Das Gehalt der Fellows - 1700 Euro - wird von der öffentlichen Hand bezahlt, das übrige Geld kommt von Sponsoren; unter anderen gehört die Bosch Stiftung zu den Hauptförderern. maz

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