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Tazzelwurm, Springerle und Co. Killesbergbahn: Mit Volldampf durch den Stuttgarter Höhenpark

Von Bettina Breuer 

Das "Bähnele" gehört zum Killesberg wie die Butter zur Brezel: Die Killesbergbahn dreht seit 1939 ihre Runden durch den Höhenpark. Am Karfreitag wird die Saison offiziell eröffnet.

Stuttgart - Momentan sind Tazzelwurm, Springerle, Schwoabapfeil und Blitzschwoab in der Winterpause. Denn die Saison der Killesbergbahn und ihrer dampfenden und elektrischen Zugpferde geht nur bis Oktober. Jährlich befördert die Parkeisenbahn bis zu 100.000 Menschen und zuckelt vorbei an der Sommerblumenwiese,  den Seenterrassen und durch das Tal der Rosen.

Neuer "Bahnhof" auf Eis gelegt

Dass es da zu einer langen Warteschlange an dem einfachen Tickethäuschen kommen kann, ist keine Überraschung. Daher wollte die SSB, seit Januar 2011 der Betreiber der Bahn, eigentlich einen kleinen Bahnhof errichten. Hier sollten neben den Fahrkarten auch Artikel der SSB, Getränke und Snacks verkauft werden. Im Herbst 2012 war man laut Susanne Schupp, Sprecherin der SSB, auf der Suche nach einem Pächter.

Doch diese Pläne hat die SSB nun erst einmal auf Eis gelegt. Denn die Bauarbeiten am Killesberg, insbesondere an der Stresemannstraße, sind noch nicht abgeschlossen. Zudem laufen noch die Hauptarbeiten im Eingangsbereich zum Forum K. "Wir warten das Ende der Bauarbeiten ab, dann sieht man weiter", so Susanne Schupp.

Also wird die Bahn wie gewohnt von Karfreitag an wieder auf ihre etwa zwei Kilometer lange Strecke gehen - Schlangen am Tickethäuschen hin oder her.

Klicken Sie sich durch die Bilder der Killesbergbahn - damals und heute!

Der eigentliche Startschuss für eine Parkeisenbahn im Höhenpark Killesberg fiel 1939 mit der Eröffnung der Reichsgartenschau. Seit der Bundesgartenschau 1950 werden die historischen Wagen von den Dampfloks Tazzelwurm und Springerle und der Diesellok Blitzschwoab gezogen. Im Jahr 1992 kam der Schwoabapfeil hinzu. Seit 1995 sind die Bahn und ihre gesamte Anlage ein technisch-historisches Kulturdenkmal.

Umfassende Informationen sowie schöne alte Aufnahmen zur Kleinbahn findet man auf der Seite des Fördervereins der Parkbahn.

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