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Tag der Deutschen Einheit Wulff wirbt für mehr Miteinander

StN, vom 03.10.2010 17:32 Uhr
 Foto: dapd
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Bremen - Bundespräsident Christian Wulff hat sich in seiner Rede zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung als Brückenbauer präsentiert. Beim Festakt in der Bremer Stadthalle vor rund 1400 Gästen lobte er die Veränderungsbereitschaft der Ostdeutschen nach der Wende, zugleich rief das Staatsoberhaupt Migranten auf, sich mit Deutschland als Heimat zu identifizieren.

Der Ruf der Ostdeutschen vor 20 Jahren "Wir sind ein Volk" müsse "heute eine Einladung sein an alle, die hier leben", so Wulff. Zugleich warnte er vor der Ausgrenzung von Zuwanderern. "Legendenbildungen, Zementierung von Vorurteilen und Ausgrenzungen dürfen wir nicht zulassen. Das ist in unserem ureigenen nationalen Interesse."

Der Bundespräsident mahnte Solidarität der Stärkeren mit den Schwächeren an und warnte vor einem Auseinanderstreben von Lebenswelten, etwa von Arm und Reich, Jung und Alt. Zu große Unterschiede gefährdeten den Zusammenhalt. Vielfalt müsse geschätzt werden, Risse gelte es zu schließen.

 

Kommentare (8)
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OKT
07
12:12 Uhr, geschrieben von sonnenblume666
US-Reisewarnung für Europa
Nach der Rede des Christian Wulff geben die US Behörden eine Reisewarnung für Europa heraus. Ein absoluter Träumer der darin keinen Zusammenhang erkennt.
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OKT
07
11:17 Uhr, geschrieben von Carlos Fonseca
Rassenhass in Deutschland - er geht weiter mit den Kritikern von Wulff
Das gelindeste, was die intoleranten Zeitgenossen zu bieten haben, sagt der CSU-Hardliner Uhl, Wulff hätte besser geschwiegen. Ja, so lügen sich die Konservativen immer noch selbst in die Tasche und meinen, mit ihrer Ausgrenzungspolitik die Weisheit mit dem Schaumlöffel gegessen zu haben. Wir haben einen großen Anteil von Menschen in unserer Bevölkerung, die einen anderen Glauben als die Christen haben. Aber sich auf 2000 Jahre christliche Kultur in Europa zu berufen ist total verlogen, es sind noch keine 1500 Jahre her, als die heidnischen Germanen von Missionaren zwangsweise bekehrt wurden. Und wie gut, hat sich ein paar Jahrhundete darauf in den Kreuzzügen bestätigt. Mord und Todschlag über alles, sogar orthodoxe Christen wurden massenweise abgeschlachtet. Bis heute keine Toleranz, sondern nur Rassisten und Fundamentalisten - natürlich auch im Islam. Wulff hat glücklicherweise Richtiges gesagt! Wir müssen endlich venrünftig !!! zusammenleben. Den anderen als Mensch achten. Und dies ohne aufgefahrene Geschütze und heruntergeklapptem Visier.
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OKT
06
10:52 Uhr, geschrieben von Wolfgang Schatz
Schwacher Präsident
Das ist der bisher schwächste, der allerschwächste Bundespräsident. Ganz erstaunlich, daß man das schon nach so extrem kurzer Zeit merkt. Daß Merkel das zu verantworten hat, wird sie politisch den Kopf kosten.
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