Stuttgarter Vereinsentwicklung VfB-Ultras: „Viele Fragen offen“

Von mrz 

Die Ultras des VfB Stuttgart betrachten die geplante Ausgliederung mit einer gewissen Skepsis. Foto: Pressefoto Baumann
Die Ultras des VfB Stuttgart betrachten die geplante Ausgliederung mit einer gewissen Skepsis.Foto: Pressefoto Baumann

Los geht’s mit den Regionalversammlungen zur geplanten Ausgliederung beim VfB Stuttgart. Die Ultras vom Commando Cannstatt und der Gruppierung Schwabensturm äußern im Vorfeld Kritik. Haben aber auch Lob übrig.

Stuttgart - Während die Profis des VfB Stuttgart beim Trainingslager in der Türkei schwitzen und sich auf die Rückrunde vorbereiten, kommt im heimischen Stuttgart nicht nur der Winter an, sondern nimmt die vom Verein geplante Ausgliederung langsam aber sicher Fahrt auf. An diesem Montag beginnt die Reihe der Regionalversammlungen, bei denen der VfB weiter auf größtmögliche Transparenz setzen will.

Vorweg sei gesagt: Audio- und Videoaufnahmen von der Veranstaltung sind von Seiten des Vereins ebenso wenig gestattet, wie eine Berichterstattung via Liveticker.

Rechtzeitig zum Beginn der Regionalversammlungen haben sich nun auch die Ultras des VfB Stuttgart vom Commando Cannstatt und der Gruppierung Schwabensturm zur aktuellen Entwicklung geäußert und dabei zumindest „einige Fortschritte“ erkannt. Die eingeforderte Transparenz habe sich in vielerlei Hinsicht (erarbeitete Grundlagen der Arbeitsgruppe sind öffentlich, auch die Vorstellung der Mitglieder der Arbeitsgruppe sowie die Ergebnisse der Onlinebefragung und der persönlichen Interviews) eingestellt.

Andererseits gibt es auch Kritik: „Allerdings lassen die von der Vereinsführung skizzierten Pläne viele Fragen offen.“ Antworten seien jetzt gefragt.

Ein Punkt stört die Ultras in ihrer Mitteilung von Montag aber besonders: „Nebenbei sieht die vorgeschlagene Struktur der Vereinsführung auch wieder viele neue Pöstchen im neu zu schaffenden „Vereinsbeirat“ vor. Um es deutlich zu sagen: Wir ULTRAS streben keine Posten oder Pöstchen im Verein an! Wir sehen unsere Aufgabe in der Unterstützung des Vereins auf den Rängen und darin, die Vereinsentwicklung mit kritischem Blick zu verfolgen.“

Klar ist, die Regionalversammlungen werden schon beim Auftakt am Montagabend in Stuttgart einigen Zündstoff bieten.

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