Stuttgarter Kickers Steffen-Wechsel bringt Entlastung

Von jüf 

Künftig auf der Bank von Preußen Münster: Horst Steffen (re.) – folgt ihm Co-Trainer Sreto Ristic? Foto: Baumann
Künftig auf der Bank von Preußen Münster: Horst Steffen (re.) – folgt ihm Co-Trainer Sreto Ristic?Foto: Baumann

Der Wechsel von Trainer Horst Steffen zu Fußball-Drittligist Preußen Münster bringt den Stuttgarter Kickers finanzielle Entlastung. Neben Klaus Gjasula (Kickers Offenbach) ist auch Bajram Nebihi (Union Berlin) als Neuzugang im Gespräch.

Stuttgart - Noch an Heiligabend ging alles ganz flott über die Bühne: Fußball-Drittligist Stuttgart Kickers einigte sich mit seinem Ex-Trainer Horst Steffen und dessen Berater Arthur Beck über die Auflösung des bis 30. Juni 2016 datierten Vertrags. Zuvor hatte sich Steffen mit Ligarivale Preußen Münster über eine Zusammenarbeit bis 2017 geeinigt. „Das ist für uns eine vorteilhafte positive Entlastung“, freute sich Kickers-Präsident Rainer Lorz. Die Blauen mussten damit nur zwei Monate lang zwei Trainer bezahlen. Ob auch Steffens bisheriger Assistent Sreto Ristic nach Münster wechselt, ist noch nicht sicher. Es ist Steffens Wunsch ihn mitzunehmen, doch die Preußen wollen offenbar auch ihren bisherigen Co-Trainer Babacar N’Diaye behalten.

Kommt Bajram Nebihi von Union Berlin?

Die Einsparungen im Trainerbereich kommen den Kickers mit Blick auf die personellen Veränderungen im Spielerkader entgegen. Mit dem defensiven Mittelfeldspieler Klaus Gjasula (26/Kickers Offenbach) werden nach dessen Rückkehr aus dem Thailand-Urlaub am 1. Januar die letzten Formalitäten geregelt. Ebenfalls im Gespräch ist der 1,92 m große Offensivmann Bajram Nebihi (27) von Zweitligist Union Berlin. Welche Spieler aus dem bisherigen Kader beim Trainingsauftakt am 3. Januar nicht mehr dabei sein werden, ist noch unklar. An Daniel Engelbrecht sind Clubs aus dem Westen interessiert, darunter Viktoria Köln.

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