Stuttgart-Stammheim Der Kita-Neubau ist in vollem Gange

Von Chris Lederer 

Der Neubau an der Burtenbachstraße 11 hat 50 Betreuungsplätze mehr zu bieten als die alte Einrichtung. Foto: Chris Lederer
Der Neubau an der Burtenbachstraße 11 hat 50 Betreuungsplätze mehr zu bieten als die alte Einrichtung.Foto: Chris Lederer

An der Burtenbachstraße kommen die Arbeiten für die neue Kindertagesstätte mittlerweile gut voran. Die Kosten für den Neubau sind auf 3,7 Millionen Euro veranschlagt.

Stuttgart-Stammheim - – Eigentlich hätte die neue Kindertagesstätte an der Burtenbachstraße schon im vergangenen Jahr fertig sein sollen. Doch nun müssen sich die Eltern und ihre Kleinen noch bis zum Frühjahr gedulden. Verschiebungen hätten sich „aufgrund verzögerter Bereitstellung des Ersatzquartieres unter anderem wegen den Thematiken umfangreicher Kampfmitteluntersuchungen und ungünstigen Witterungsverhältnissen“ ergeben, erklärt Eckhard Stier, der beim Hochbauamt für Kultur-, Jugend-, Bäder- und Betriebsbauten zuständig ist. „Im Moment verlaufen die Arbeiten im Gebäude nach Zeitplan und die Kindertagesstätte befindet sich in der Ausbauphase.“ Demnächst sollen die Arbeiten für die Außenanlagen erfolgen, dann soll die Kita auch ihre neuen Außenspielflächen erhalten. „Die Außenanlage der Einrichtung wird neu gestaltet“, erklärt der kommissarische Abteilungsleiter. „Das neue Gebäude wurde parallel zur nördlichen Grundstücksgrenze platziert, somit entstehen im Außenbereich mehrere, gut dimensionierte und nach Altersgruppen geordnete Spielbereiche.“

Es werden durch den Neubau 50 neue Plätze geschaffen

Konzipiert ist das Gebäude für insgesamt sechs Gruppen. Das sind vier mehr, als vorher an der Burtenbachstraße 11 betreut wurden. Stier: „Nach Fertigstellung wird die Tageseinrichtung um drei Gruppen für 0- bis 3-Jährige und um eine Gruppe für 3- bis 6-Jährige erweitert.“ Es würden durch den Neubau 50 neue Plätze geschaffen.

Bei der neuen Kita handelt es sich um einen Typenbau. Diese Bauweise von einheitlichen Gebäudetypen soll einen schnelleren Ausbau ermöglichen. Mehrere neue Kitas in der Stadt sind praktisch nach demselben Muster erstellt. Es handelt sich um einen quadratischen, zweistöckigen Baukörper mit begrüntem Flachdach. Zentral im Gebäude befindet sich ein großer Raum als „Mittelpunkt“. Er ist doppelt so hoch wie die anderen Räume und soll als eine Art Halle für Feste, Theateraufführungen, Konzerte oder ähnliche Anlässe dienen. Im nördlichen Teil des Gebäudes befinden sich die Toiletten, der Wickelbereich, der Personalbereich und eine kleine Küche. Im Osten, Süden und Westen sind die Gruppenräume angeordnet. Im Süden gibt es einen Mehrzweckraum und noch einen zusätzlichen Wickelraum. Von jedem Gruppenraum aus gibt es eine Fenstertür, die ins Freie führt und bei Gefahr als Fluchtmöglichkeit dient. Über einen Aufzug oder eine Treppe gelangt man ins Obergeschoss der barrierefreien Einrichtung. Im ersten Stockwerk befinden sich neben weiteren Toiletten, ein Wickelbereich, ein Personalraum, weitere Gruppenräume sowie ein Werkraum. Ebenfalls über Fenstertüren gelangt man auf einen Umlauf rings um das Gebäude, von dem aus man auch über eine Treppe direkt zu den Außenanlagen kommt.

Die alte Kindertagesstätte wurde Ende November abgerissen

Der genaue Termin für den Bezug und die Inbetriebnahme hängt auch vom Jugendamt ab. Laut Eckhard Stier dauere es in der Regel etwa noch einen Monat nach dem Abschluss de r Bauarbeiten, bis die Betreuung in den Kitas startet.

Die alte Kindertagesstätte an der Burtenbachstraße 11 wurde Ende November abgerissen. Die Kinder, die dort betreut wurden, sind übergangsweise in einem Kita-Neubau an der Ottmarsheimer Straße untergebracht. Die Kosten für den Neubau an der Burtenbachstraße sind auf 3,7 Millionen Euro veranschlagt.

Redaktion Stammheim

Ansprechpartner
Chris Lederer
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