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Stuttgart Slutwalk: Im Minirock gegen Sexismus

dpa/lsw, vom 13.08.2011 15:55 Uhr
Auch in Stuttgart gingen Frauen gegen Sexismus auf die Straße. Foto: dpa
Auch in Stuttgart gingen Frauen gegen Sexismus auf die Straße. Foto: dpa

Stuttgart - Mit engen Röcken gegen Sexismus auf der Straße: Auch in Stuttgart hat es am Samstag einen sogenannten „Slutwalk“ („Schlampenmarsch“) gegeben. In insgesamt 13 deutschen Städten wollten die meist weiblichen Teilnehmer ein Zeichen setzen. Die „Slutwalks“ gehen auf einen ersten Protestmarsch im kanadischen Toronto im April zurück. Dort hatte zuvor ein Polizist jungen Studentinnen geraten, sich nicht „wie Schlampen anzuziehen“, um nicht Opfer von Vergewaltigungen zu werden. Weltweit hat es seitdem „Slutwalks“ mit teils mehreren tausend Teilnehmern gegeben.

Auch in Stuttgart setzten die Demonstranten mit gezielt aufreizender Kleidung ein Zeichen gegen eine solche Schuldzuweisung bei Vergewaltigungen. Mit einigen Dutzend Teilnehmern war der Marsch jedoch deutlich schlechter besucht als in anderen Städten. Unter anderem in Frankfurt und Berlin waren mehrere hundert Menschen auf die Straße gegangen.

 

Kommentare (15)
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AUG
16
13:47 Uhr, geschrieben von Dieter Machmüller
Bei Kindern ist es genauso unentschuldbar wie bei Erwachsenen! Aber,
es gelten dieselben Spielregeln: auch hier sind Situationen vorstellbar wo Eltern eine erhebliche Mitschuld zu tragen haben. Ich betone nochmals: Mitschuld! Das entlastet den/die Täter nicht im geringsten. Bei Kindern als Opfer gleich dreimal nicht. Da kann die Strafe nicht hoch genug sein. Kurz zur Erläuterung der Mitschuld: Ich kenne Fälle wo Kinder (ab 11 Jahren aufwärts) aufgedonnert und aufgeplustert werden wie kleine Erwachsene um die Karriere des Kindes als "Model/Schauspielerin" zu "fördern". In Amerika reicht als Triebfeder oft schon das Cheerleadertum an irgendeinem Hinterwald-Schülchen. Hier sind die Kinder unschuldig und die Mitschuld liegt bei Eltern und anderen "Förderern"! Wohlgemerkt immer als Ausfluss eines unnormalen und übertriebenen Outfits! Jenseits von Chic oder schicklich! Und eines noch niemand will hier Täter schützen oder deren Taten in der Schuld vermindern! Aber ebenfalls niemand will evt. Mittäter davon kommen lassen. Zumindest die moralische Mitschuld soll sie treffen!
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AUG
15
13:44 Uhr, geschrieben von giano
kinder?
Wie sieht das Ganze denn dann bei Kindern aus? Tragen da die Eltern auch Mitschuld bei einer Vergewaltigung, Mord aus sexueller Lust etc? Könnte man ja auch sagen, die hätten nicht richtig aufgepasst... Es ist ja wohl absolut ekelhaft, die Opfer (auch Eltern, Verwandte) mitschuldig zu machen? Es gilt Opferschutz! Nicht Täterschutz!
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AUG
15
13:19 Uhr, geschrieben von spötter
nackt
selbst wenn eine frau splitternackt auf dei straße geht ist das für einen vergewaltiger keine entschuldigung.
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