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Stuttgart Leerstand bringt Arbeit

nbf, vom 21.01.2012 08:14 Uhr
Von der Bahndirektion ging es in die Ossietzkystraße Foto: PPFotodesign.com
Von der Bahndirektion ging es in die Ossietzkystraße Foto: PPFotodesign.com

Stuttgart - Der Erfolg der Kreativwirtschaftler in den zahllosen Zimmern der inzwischen wieder geräumten alten Bahndirektion macht der Stadt offenkundig Appetit auf mehr. Wirtschaftsförderin Ines Aufrecht sucht  für eine 50-Prozent-Stelle eine Alleskönnerin, gerne auch einen Alleskönner.

Der Bereich  „Leerstands- und Zwischennutzungsmanagement“ soll aufgebaut werden, und wer sich tatsächlich bewirbt, darf in bester Zwischennutzungsmanier gleich alles sein – Ersteller einer „Leerstands- und Zwischennutzungsdatenbank“, Schnittstellenmanager, Öffentlichkeitsarbeiter, „Lotse“, Entwickler – und natürlich auch Geldeintreiber.

Ein Schelm, wer sich Tausendsassa-Böses mit einem hemmungslos kulturellen Arbeitszeitverständnis rund um die Uhr denkt? Da seien die Wächter des  Landesrechnungshofs vor. Bleiben wir sachlich, bleiben wir bei der guten Nachricht: Leerstand bringt Arbeit. Für „engagierte, kontaktfreudige, sprachgewandte Persönlichkeiten“, die Hochschulabschluss, Verwaltungserfahrung und Gestaltererfahrung vorweisen können – und natürlich  „ein hohes Maß an Selbstständigkeit“. Sie sind dabei? Dann mal los – „Verhandlungsgeschick“ wird schließlich „erwartet“.

Kommentare (1)
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JAN
21
17:36 Uhr, geschrieben von Alleskönner
Leerstand
Ein Alleskönner für eine 50 % Prozentstelle, ein guter Witz ! Stuttgart wir kommen und bringen noch was Geld mit. Lach.
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