Stuttgart 21 Wagenburgtunnel während Sprengung gesperrt

Von SIR 

Am Mittwoch wird in unmittelbarer Nachbarschaft des Wagenburgtunnels erstmals für das Bahnprojekt Stuttgart 21 gesprengt. Foto: www.7aktuell.de | Florian Gerlach
Am Mittwoch wird in unmittelbarer Nachbarschaft des Wagenburgtunnels erstmals für das Bahnprojekt Stuttgart 21 gesprengt.Foto: www.7aktuell.de | Florian Gerlach

Am Mittwoch wird zum ersten Mal für Stuttgart 21 gesprengt: Anders können die Mineure das harte Gestein an der künftigen Rettungszufahrt Süd nicht durchdringen. Um die Mittagszeit wird der Wagenburgtunnel für eine Stunde gesperrt, um Messungen vorzunehmen.

Stuttgart - Die Bahn beginnt am Mittwoch mit Lockerungssprengungen für die Rettungszufahrt Hauptbahnhof Süd. Deshalb müsse am Mittwochmittag um 12.30 Uhr auch der Wagenburgtunnel für etwa eine Stunde gesperrt werden, wie das Unternehmen mitteilte. In dieser Zeit werden Erschütterungsmessungen durchgeführt. Auch die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) muss ihre Busse der Linie 40 in dieser Zeit umleiten.

"Die elektronischen Infotafeln an den Straßen rund um den Gebhard-Müller-Platz zeigen den Autofahrern die Sperrung an", sagt David Bösinger vom Bahnprojekt Stuttgart-Ulm. "Die Sperrung findet in der verkehrsärmeren Mittagszeit statt, deshalb hoffen wir, dass die Behinderungen gering ausfallen."

Buslinie 40 wird umgeleitet

Während der Sperrung werden die Busse der Linie 40 zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und Wagenburgstraße in beiden Fahrtrichtungen über die Schwarenberg-, Haußmann- und Landhausstraße umgeleitet. Die Haltestellen Staatsgalerie und Tunnel Ostportal können nicht angefahren werden.

"Die Messungen sollen Aufschluss darüber geben, wie viel von den Erschütterungen am Bauwerk des Wagenburgtunnels ankommt." Die Sprengungen finden in etwa 50 Metern Tiefe statt. Der Sprengmeister wird kleine Mengen Sprengstoff in mehreren Bohrlöchern anbringen, um das Gestein zu lockern.

Die ersten 230 Meter Tunnel für die Stuttgart-21-Rettungszufahrt konnten mit Baggern gegraben werden. Dann trafen die Bauarbeiter aber auf so hartes Gestein, dass jetzt gesprengt werden müsse, so die Bahn weiter.

Lesen Sie jetzt