Artikel weiterempfehlen Artikel drucken Artikel kommentieren
Bilder

Stuttgart 21 Südflügel: Entkernung geht weiter

StN, vom 19.01.2012 17:11 Uhr
vorherige Bild 1 von 75 nächste
 Foto: PPFotodesign.com
Foto: PPFotodesign.com

Stuttgart - Die Bahn trifft weitere Vorbereitungen zum Abriss des Südflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Dazu wurden am Dienstag erste Teile der Außenfassade mit dem Bagger entfernt. Der eigentliche Abriss des Südflügels soll laut Bahn jedoch erst Ende Januar erfolgen.

Parallel dazu läuft die Entkernung des Südflügels. Im Haus werden Geländer, Aufzüge und Versorgungsleitungen entfernt. Nach diesen Arbeiten soll der Südflügel im Rohbauzustand dastehen. Erst dann werden die so genannten Longfront- und Abbruchbagger ins Mauerwerk beißen. Und zwar geschossweise - vom Dach beginnend abwärts. Zum Schluss wird das Kellergeschoss abschnittsweise abgebrochen und die Fundamente entnommen.

Die Polizei hat die Straße am Südflügel wieder freigegeben und weitere Einsatzkräfte abgezogen. Über die Baustelle wacht ein privater Sicherheitsdienst.

Der Nordflügel war bereits im August 2010 abgebrochen worden. Die Fundamente der Flügelbauwerke kollidieren mit dem Konzept des von Christoph Ingenhoven entworfenen S-21-Tiefbahnhofs. Die Polizei hatte am vergangenen Freitag in den Morgenstunden die Baustelle am Südflügel unter dem Protest von rund 600 S-21-Gegnern abgesperrt. Die Räumung verlief friedlich.

Kommentare (180)
» Kommentarregeln
  • Kommentare anzeigen
Anzeigen
FEB
05
21:19 Uhr, geschrieben von hurleaus
EIn wirklich guter Ratschlag,
jetzt wissen wir ja, dass die deutschen Ingenieuere und Planer sich auch erheblich in Schwäbisch gmüd beim Strassentunnel verrechnet haben... ach hätten sie sich doch Rat bei der Bahn geholt! Ode lag es daran, dass die alle GUTEN Planer für ihr Projekt braucht? Auch die tollen Bauunternehmer usw.die in Hamburg gebaut haben...5 mal so teuer wie geplant und immer noch icht fertig- auch die sollten sich doch Rat bei der Bahn holen! fragt sich nur, wer denn die erheblichen Mehrkosten zahlt? Die Auftraggeben, das heisst die Politiker? Oder soll die Philharmonie in Hamburg nun als Ruine stehen bleiben? Ich schlage vor: für eventuelle Mehrkosten zeichnen die Befürworter einfach "Anteile" - wenn es zu keinen Mehrkosten kommt, dann kostet das ja auch nix. Aber andernfalls zahlen die die Mehrkosten, die jetzt felsenfest überzeugt sind, der Kostenrahmen wird eingehalten! Also nix wie los! freiwillige vor! Oder ist es eben so, wie immer, mir langen halt in die Kasse und machen Schulden....wie bisher?
JAN
27
21:01 Uhr, geschrieben von gomphidius glutinosus
an "johanna" - Märchen -
Da wir gerade bei den Märchen sind, dass die Feuerwehr nicht anrücken würde, ist wirklich ein Märchen. Wenn sie das tatsächlich täte, wäre sie ein Fall für den Staatsanwalt. Den Brandschutz zu optimieren, ist natürlich legitim. Da der Bahnhof aber noch nicht eröffnet ist, kann da auch noch nichts anbrennen. Es geht um ein technisches Detail, das erst in ein paar Jahren zu lösen ist. Kommt Zeit, kommt Rat. - Wenn "Menschenleben in Gefahr" gebracht werden, um den "maximalen Gewinn einfahren zu können", geben Sie zu, dass der Bahnhof doch wohl Gewinn bringen muss. Oder wie das, wenn der Bahnhof "Murks" ist und nicht funktioniert? - Das Rechnen haben Sie noch immer nicht kapiert. Die jetzt geplanten 3 Mrd von Bund und Bahn für S 21 müssen ja eingepreist sein. Wenn wegen S 21 weitere 18 Mrd gestrichen würden, müsste der Bahnhof 21 Mrd kosten. Da kommen Sie noch nicht einmal mit der Kaffeesatzleserei von der Verdreifachung der Kosten hin, das wären nämlich 13,5 Mrd. Nichts als heißer Wind aus Esotherikzirkeln. Die 6,5 Mrd von 2009 sind vor dem VE von parteiischen Journalisten als Neuigkeit aus dem Hut gezaubert worden, unterschlagen wurde dabei, dass danach eine Umplanung stattgefunden hat mit der jetzigen Kostenschätzung. Azer hat nicht "das Weite gesucht" wegen der 121 Risiken, sondern weil er sich nicht nicht mehr den Anfeindungen einer aufgehetzten Gegnerschaft aussetzen wollte, ein toller Erfolg für Euch, gratuliere! - Warum ich den Fachleuten der Bahn glaube? Weil das Ingenieure und Wissenschaftler sind, die sich in ihrer Berufslaufbahn qualifiziert haben, sonst wären sie nicht von der Bahn in leitender Funktion angestellt oder beauftragt worden. Eure "Fachleute" sind alle nicht vom Fach, ein beruflich gescheiterter Physiker, ein Betriebswirt und ein Psychologe. Dass sie die Tieferlegung eines Teils des Münchner Hauptbahnhofs verhindert hätten, behaupten noch nicht einmal Vieregg und Rößler, das nehmen die für den Transrapid in Anspruch (auch zu Unrecht). Vorher hatten die einen superbilligen Transrapid vom Stuttgarter Schlossgarten (der arme Juchti!) nach Tübingen vorgeschlagen. - Kopfbahnhöfe sind ein Betriebskonzept aus der Anfangszeit der Dampfeisenbahn im 19. Jahrhundert, als die einzelnen Privatgesellschaften jede für sich Stichbahnen gebaut haben. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts war dieses Konzept veraltet und seit dieser Zeit wurden neue Bahnhöfe nur noch als Durchgangsbahnhöfe gebaut. Mit der Einführung des Bahn- Schnellverkehrs erwiesen sich Kopfbahnhöfe als Verkehrshindernis und wurden, wo das möglich war, überall in Europa durch Durchgangsbahnhöfe ersetzt oder zumindest durch notgedrungenerweise meist unterirdische Durchgangsbahnhöfe ergänzt. An der Leistungsfähigkeit von S 21 gibt es nichts zu zweifeln. Hamburg bewältigt mit 8 Durchgangsgleisen täglich 450.000 Reisende, Stuttgart hat nur 240.000 Reisende. Das einzige ernstzunehmende Argument bei S 21 sind die Kosten, bedingt durch die Tunnel, dafür verschwinden die Gleise aus der Stadt. Pleite geht das Ländle damit nicht, die jährlich zu zahlenden 93 Mio sind 0,24 % des Haushalts für 2012. - Uninformiert und vor allem beratungsresistent sind Sie! Auf Ihre Kaffeesatzleserei und Hosensch...rei verzichte ich. Sie und Ihresgleichen werden den Technischen Fortschritt nicht aufhalten, genausowenig wie die Maschinenstürmer des 19. Jahrhunderts. Ich bin mir sicher, Euch geht es überhaupt nicht um den Bahnhof.
JAN
27
17:41 Uhr, geschrieben von Theobald von Singen
Die Entkernung ist fertig es kann abgerissen werden.
Das ging flott .Keiner störte und die Arbeiten gingen schnell voran .Lob an die Arbeiter das alles so schnell ging.
Kommentar-Seite
vorherige
1  von  60
nächste


Stadt mahnt bei der Bahn mehr Informationen an
Bilder [Kommentare 4] Bei einem Vortrag vor Stadträten standen Bahn-Verantwortliche Rede und Antwort.
Erler: „Wir müssen mehr Leute fragen“
[Kommentare 8] Staatsrätin Gisela Erler gibt den Filder-Dialog zu Stuttgart 21 trotz geringer Resonanz nicht auf.

 

Anzeigen

 

Anzeige
Nachrichtenticker
01:40   Trittin fordert Einstieg in Euro-Bonds - Drohung mit Fiskalpakt-Veto
01:40   EU-Gipfel sichert Griechenland weitere Hilfe zu
01:24   Hewlett-Packard setzt 27 000 Mitarbeiter vor die Tür
00:52   Merkel berät mit Oppositions-Spitzen über Fiskalpakt
00:45   Wieder Nachbeben in Italien
1   2   3   4   5   6   7   weiter
» aktualisieren
Video
Prospekte

Interaktiv
  • Umfrage
Facebook IPO

Das Soziale Netzwerk Facebook startete mit 38 Dollar pro Aktie - und legte einen der schlechtesten Börsengänge der vergangenen Jahre hin.  Wie reagieren Sie darauf?

 
Mit Schadenfreude! Ist doch gut, wenn der Facebook-Hype abschwächt
Mit Verwunderung. Ich hätte nicht gedacht, dass die Aktie so abstürzt
Mit Verärgerung! Wie kann das sein? Facebook ist doch ein tolles Unternehmen
 
(Ergebnis anzeigen)
 
  • Facebook
  • Foren
  • Twitter
 
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
ePaper
 
Für Abonnenten
Für Kaufinteressenten
» Abonnement
» StN Digital
» Einzelexemplar
» Infos
» Preise