Stuttgart 21 S 21: Regierung für Weiterbau

Konstantin Schwarz, 21.02.2013 15:36 Uhr
Während aus dem Regierungslager ein Weiterbau von Stuttgart 21 befürwortet wird, halten sich die zehn Aufsichtsräte der Arbeitnehmerseite zurück.

Stuttgart/Berlin - Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG will bereits am 28. Februar eine Vorentscheidung zu Stuttgart 21 fällen. In einem Workshop sollen Fragen des Kontrollgremiums zur Deckung der Mehrkosten von bis zu 2,8 Milliarden Euro beantwortet werden.

Während aus dem Regierungslager ein Weiterbau befürwortet wird, halten sich die zehn Aufsichtsräte der Arbeitnehmerseite zurück. „Wir können erst entscheiden, wenn klar ist, wer die Kosten trägt, wie mögliche Alternativen aussehen und was ein Ausstieg für Folgen hätte“, sagte ein Sprecher des Eisenbahn-Gewerkschaftschefs Alexander Kirchner.

Im Aufsichtsrat sitzen außerdem zehn Vertreter des Bahn-Eigentümers Bund, darunter drei Staatssekretäre.

 

 
 
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Kommentare (47)
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Ewald Moses Ist schon länger als 1 Jahr her
Das man mit ,, Wir ' Ausdruck verschaffen will mit ,, Wir ' sind unaufgeklärt ist sehr befremdlich . Im Bahnhofsturm ist alles ausführlich beschrieben wie S21 ´funktioniert . Hätte man den Info-Pavillon nicht mutwillig zerstört könnte man sich auch dort aufklären lassen . Leider ist Montags die Luft raus mit Informationen dort wird sowas von chauvinisiert das im alten Sackbahnhof die Gleise weichen .
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Gänscher Ist schon länger als 1 Jahr her
S21 ist für Stuttgart ein Ziel das die Stadt vorwärts bringt .
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Wir Leser Ist schon länger als 1 Jahr her
'S21 ist einfach gut geplant und Zukunftsweisend.' - Könnten Sie uns Lesern Ihre Aussage bitte belegen? Sonst wird das doch unglaubwürdig.
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Yvan Ist schon länger als 1 Jahr her
Wieder eine Illusion zerstoben. War wohl wieder nix mit der Vorfreude auf einen Baustopp. Ein letztes Mal? Das wäre wohl zu viel erwartet. Aber sicher werden es von Mal zu Mal weniger Illusionisten ...
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Marc Ist schon länger als 1 Jahr her
Jetzt ist klar, woher die Desinformation über einen 'möglichen' Abbruch des Projekts durch den Aufsichtsrat gekommen ist: es ist jener Herr Kirchner vom Aufsichtsrat, der die Chancen von Stuttgart 21 als fünfzig/fünfzig bezeichnet hat. Aha. Es war immer und nur Herr Kirchner, der diese Einschätzung von sich gegeben hat. Keiner sonst. Aufgrund dieser einen einzigen Einschätzung, also Vermutung, also politischen Spielerei eines einzigen Mannes ging also die seltsame Spekulation los, dass Stuttgart 21 am Ende sein könne? Ich krieg die Tür nicht zu! So funktionieren also Medien und 'Öffentlichkeit': einem einzigen Menschen und seiner Meinung wird so unkritisch geglaubt, dass daraus gefühlten 100 Artikel in nahezu allen Medien werden! Ohne jeden Anhalt an der Wirklichkeit! Ohne dass mal kritisch nachgefragt wird, wer Herr Kirchner ist und welche Interessen er mit seiner Einschätzung verbindet und welche Validität seine Einschätzung hat. Trotz aller Dementis der Verantwortlichen bei Bahn, Bund und sogar trotz Desinteresse der Landesregierung (Kretschmann hat in der Pressekonferenz auf die Frage nach dieser Einschätzung gesagt, dass er keine Ausstiegsdebatte kenne und anfange!). Wenn ALLE Zeichen darauf hindeuten, dass Kirchner eine Einzelmeinung aus bestimmten Interessen streut, und dass sonst nichts dran ist, ist es schon gewagt, was für Schlüsse viele Journalisten und Bahnhofsgegner daraus gezogen haben. Für Stuttgart 21 stand es noch nie fünfzig/fünfzig und es wird nie fünfzig/fünfzig stehen. Die unternehmerischen und politischen Mehrheiten sind immer schon und weiterhin Zweidrittel dafür - ein Viertel dagegen, der Rest mal so und mal so oder ohne Interesse.
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