Stuttgart 21 Protestbewegung weitet ihre Montagsdemo aus

Von Konstantin Schwarz 

Die Bauarbeiten für das Großprojekt Stuttgart 21 werden noch bis 2023 dauern. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Die Bauarbeiten für das Großprojekt Stuttgart 21 werden noch bis 2023 dauern. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die Protestbewegung gegen den Tiefbahnhof weitet ihre Montagsdemo aus. Ein neues Buch betrachtet die Genese und Wirkung des Großprojektes.

Stuttgart - Die Gegner der Bahnprojekts Stuttgart 21 weiten ihre Demonstration an diesem Montag zu einer Sommerkulturdemo samt Buchvorstellung aus. Vor der traditionellen Demonstration, die um 18 Uhr auf dem Schlossplatz stattfinden wird, gibt es bereits von 16.30 Uhr an eine Bewegungsmeile auf der Königstraße.

Diverse Gruppen werden sich präsentieren, sie wollen für ein ansprechendes, musikalisch unterstütztes Programm sorgen. Vom Podium werden um 18 Uhr als Hauptredner der Buchautor Winfried Wolf und Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, sprechen. Wolf stellt um 20 Uhr im Großen Saal des Rathauses ein neues, im Papyrossa-Verlag erschienenes Buch zu Stuttgart 21 vor.

Das Aktionsbündnis gegen das Projekt bezeichnet den 330 Seiten starken Band mit dem Titel „Abgrundtief und bodenlos“ als Standardwerk. Er ist in Zusammenarbeit mit vielen Experten und Aktiven der Bürgerbewegung gegen den Tiefbahnhof entstanden. Wolf betrachtet die gesamte Projektentwicklung seit 1995, äußert sich aber auch zur Bahnprivatisierung und Immobilienfragen.

Lesen Sie jetzt