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Stuttgart - Der Start des Polizei-Großeinsatzes im Mittleren Schlossgarten, nach dem die Bahn AG 176 Bäume für Stuttgart21 beseitigen will, ist offenbar noch offen. "Wir haben mit unseren Planungen noch nicht begonnen", erklärte Polizeisprecher Stefan Keilbach am Montagnachmittag auf Anfrage. Der Grund dafür: Die Bahn hat sich bisher noch nicht bei der Polizei gemeldet, ob sie dem beabsichtigten Termin zustimmt. Damit könnte sich die Gnadenfrist für die betroffenen Bäume weiter verlängern. Nach eigenem Bekunden dauern die Vorarbeiten der Polizei für Kräfteanforderung und Hotelbuchungen mehr als eine Woche.
S-21-Projektsprecher Wolfgang Dietrich sagte auf Anfrage, dass es bei den Planern der Bahn noch "letzte Abstimmungen" gebe. Offenbar hofft man noch den Termin verhandeln zu können. Freilich: Die Polizei hat bei ihrer bundesweiten Rekrutierung von Einsatzkräften auch auf andere Ereignisse Rücksicht zu nehmen. Das nächste Großereignis ist beispielsweise in Dresden der Gedenktag der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg. Am 13. Februar werden Neonazi-Aufmärsche und Antifa-Gegendemonstrationen erwartet. Für den Polizeieinsatz sind Tausende Beamte notwendig.