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Stuttgart 21 FDP begrüßt Abriss des Nordflügels

StN, vom 25.08.2010 16:58 Uhr
 Foto: Kienzle
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Stuttgart - Der FDP-Fraktionsvorsitzende im baden-württembergischen Landtag, Hans-Ulrich Rülke, hat den überraschenden Beginn für die Abrissarbeiten am Stuttgarter Hauptbahnhof ausdrücklich begrüßt. „Das ist ein gutes Signal“, sagte Rülke unserer Zeitung. Seit langem sei „klar gewesen, dass das Projekt Stuttgart 21 unumkehrbar ist. Es ist positiv, dass das jetzt für die Bevölkerung auch sichtbar wird.“ Rülke fügte hinzu: „Alle Erzählungen von angeblichen Umkehrbarkeiten waren nichts als grüne Wahlkampflügen.“

Sein CDU-Kollege Peter Hauk lobte ebenfalls den Beginn der Abrissarbeiten und zeigte kein Verständnis für die massiven Proteste der Gegner. „Ich kann diesen Leuten nur raten, mal über den Stuttgarter Talkessel hinauszuschauen. Dort wird das Projekt nicht nur begrüßt, da hat man auch verstanden, welche große Bedeutung es für das ganze Land hat.“ Hauk verteidigte zugleich den massiven Polizeieinsatz am Mittwochnachmittag und wies Behauptungen der Projektgegner zurück, die Präsenz der Polizei sei eine Provokation: „Die Provokation geht von den Projektgegnern aus, die seit Wochen versuchen, ein demokratisch legitimiertes Projekt zu verhindern.“

 

Kommentare (35)
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AUG
26
16:28 Uhr, geschrieben von Opa Horst
Ganz Europa wird über den Baby Bahnhof lachen
Der Zug ist verspätet? - Der hängt bestimmt in Stuttgart in der Warteschleife "Liebe Fahrgäste, in Kürze erreichen wir Stuttgart, leider sind gerade alle 8 Gleise belegt, daher verzögert sich unsere Ankunft voraussichtlich um 10/20/30 ... min" "Liebe Fahrgäste, aufgrund eines liegengebliebenen ICEs können wir leider nicht in den Bahnhof einfahren. Bitte fragen Sie im Bahnhof am Infoschalter nach neuen Anschlusszügen...." "Liebe Fahrgäste aufgrund von Gleisproblemen ist die Zugstrecke Richtung Flughafen derzeit nicht befahrbar. Wir bitten Sie statt dessen in die dafür bereitstehenden Busse umzusteigen"
AUG
26
15:09 Uhr, geschrieben von H. G. Link
8. Schwabenstreich ist fast gelungen!!!!
Stuttgarter führen sich gerade auf wie die Meinung der Welt über die Schwaben gewohnt ist. Nämlich sparsam, kleinbürgerlich und einfältig. Nun die Stuttgarter fühllen sich getroffen, weil man Ihnen Ihren " heißgeliebten Bahnhof nimmt bzw verkleinert. Hätten die Grüne in den Jahren 2001 bis 2005 nicht geschlafen und damals entsprechend Alarm geschlagen als es um die Ein/Widerspruchsfristen ging, dann wäre es mit Stuttgart 21 anders. Wirtschaftlich gesehen für Stuttgart ist Stuttgart 21 gebe ich selber zu umstritten, aber aus der Sicht auf Europa gesehen und dafür wurde es auch geplant ist es natürlich ganz anders und es wäre toll von befürwortern , wie auch Gegner, wenn diese Perspektive angesprochen wird.
AUG
26
11:49 Uhr, geschrieben von Aufgekl.
Stuttgart 21-Fan-Seite
Schaut doch mal auf http://stuttgart21.wordpress.com/ Diese Seite ist garantiert vor dem 02.02.2010 erstellt worden. Auf der rechten Seite gibt es zwei Zähler. Zähler 1 zeigt, daß momentan 8.804 die Seite besucht haben, aber nur 81 (einundachtzig) S21 unterstützen. Und zu den Demos kommen zwischen 15.000 am Montag und mindestens 30.000 am Freitag. Wenn man von der einfachen Rechnung ausgeht statt 81 ca. 100 Fans zu 15.000 und 30.000 ist das ein Verhältnis 1:150 oder 1:300. Tja, auf wessen Seite ist nun die Mehrheit??? Oder anders ausgedrückt: In meinem Verwandten- und Bekanntenkreis gibt es mindestens 10 Gegner des Projekts, die alleine in Stuttgart leben. Und diese 10 haben die unterschiedlichsten Gründe, nicht auf den Demos anwesend sein zu können. Dann rechne ich die anwesenden Demonstranten überhaupt vom Freitag hoch zu den nicht anwesenden Gegner. Dann komme ich auf eine Zahl von ca. 300.000 Sicherlich hatte ich auch meine Gedanken zur Demonstration gemacht, daß es für sehr viele Autofahrer und auch für manche Fahrgäste der Bahn Unannehmlichkeiten gab. Wie sollten wir uns aber anders bemerkbar machen, wenn uns die Verantwortlichen nicht hören bzw. akzeptieren wollen. Bedenken Sie bitte alle, auch diejenigen, die Demonstrationen am liebsten abschaffen würden, Arbeiter und Angestellte haben ein Streikrecht für ihre Belange und haben hin und wieder auch die Deutsche Bahn, die SSB und andere lebenswichtige Elemente in unserer Gesellschaft lahmgelegt. Und das war erst der Anfang, denn die vielen LKW's werden in Zukunft die Straßen Stuttgarts fast jeden Tag verstopfen. Wenn das die Verantwortlichen auch anders erzählen, aber wie man weiß, werden die Bürger Stuttgarts von hinten bis vorne betrogen. Der beste Beweis ist, daß OB Schuster 1997 beim Hauptbahnhof noch von einem unter Denkmalschutz stehenden Baudenkmal sprach. Ingenhoven behauptet, die Belange des Hauptbahnhofs seien mit dem Denkmalamt positiv übereingekommen. Der SWR belegt, daß das Denkmalamt niemals ihre negative gegenüber dem Entwurf des neuen Hauptbahnhofs geändert hätte und dem Entwurf auch nie zugestimmt hat. Herr Drexler behauptete vor ein paar Tagen, daß diese wertvollen Steine einzeln abgetragen werden, und was passiert: Die reinste Zerstörung, obwohl hiesige Zeitungen auch noch behauptet hatten, daß vor dem Abriß das Innere vorher entkernt werden sollte. Dies alles sind die aktuellsten Lügenverbreitungen. Und was können wir dafür, daß wichtige Fakten jetzt erst so nach und nach ans Tageslicht kommen. Was können wir dafür, daß der Bundestag nicht fähig ist, die Bahn zu bewegen, daß sie endlich die denen vorliegenden Wirtschaftlichkeitsrechnung herausrückt. Bundestag und Drexler werden immer wieder (vorher von Mehdorn und jetzt) von Grube vorgeführt, indem man sie im Regen stehen läßt. Und die SPD läßt sich, statt ihre Hausaufgaben als Opposition nachzukommen, vor den Karren der Regierungsparteien spannen. Ja, wo ist denn nun die Opposition? Nun, da reiben sich tatsächlich ein paar die Augen, die plötzlich die außerparlamentarische Opposition vor sich finden? Da war doch was, da war doch was? Richtig, die APO gab's in den 60er. Und da hatten wir dieselbe Situation, die große Koalition. Nur die FDP (ausgerechnet) war als 5 %-Partei in der Opposition. Die heutige Situation unterscheidet sich nur darin, daß eigentlich Grüne und SPD in der Opposition sind, nur die SPD erfüllt wie gesagt diese Aufgabe nicht. Dafür umso besser die Grünen. Die Grünen haben auch ihre Fehler gemacht (Lockerung Hedgefonds u. a. m.), sie stellen sich mir gegenüber in Sachen S21 aber das wesentlich bessere "Übel" dar. Und bitte immer wieder bedenken, das Kind "Stuttgart 21" war zweimal schon eine Totgeburt. Unsere Landespolitiker haben mit viel Geldspritzen und ungeheuren Tricks diese Totgeburt am Leben halten wollen und sind bereit, dafür immer noch Geld hinterherzuwerfen. Und bedenkt bitte dabei noch, daß ein Herr Conz von der FDP auch noch zusätzlich Billionen unserer Steuergelder hinterher werfen würde, wenn's sein müßte. Der Leser dieser Zeilen vermag sich selbst ein Urteil über so eine Aussage bilden ...
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Stadt mahnt bei der Bahn mehr Informationen an
Bilder [Kommentare 4] Bei einem Vortrag vor Stadträten standen Bahn-Verantwortliche Rede und Antwort.
Dem Land fehlt noch ein Tagungsort
[Kommentare 1] Bisher war nur für Freitag Filderhalle gebucht – Auftakt des Dialogforums ist für 16. Juni geplant.

 

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