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Stuttgart 21 Der Protest hat viele Gesichter

StN, vom 06.09.2010 12:55 Uhr
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 Foto: Leserfotograf avogt
Foto: Leserfotograf avogt
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Stuttgart - Die ganze Republik schaut nach Stuttgart und reibt sich ein wenig verwundert die Augen, denn hier sieht sie den bunten, unermüdlichen und friedlichen Protest der S21-Gegner. Auch unsere Leserfotografen begleiten die Demonstrationen gegen das Milliardenprojekt der Bahn mit ihren Kameras. Wir haben die schönsten Aufnahmen für Sie zusammengestellt!

Haben Sie auch beeindruckende Fotos rund um Stuttgart 21? Hier können Sie Ihre Aufnahmen - natürlich auch zu jedem anderen Thema - hochladen und mit anderen Usern teilen: http://foto.stuttgarter-nachrichten.de

Kommentare (6)
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SEP
08
00:42 Uhr, geschrieben von Angelika Fink
@ demokrat
Ich habe Ihren gesamten Beitrag gelesen und konnte ihm auch durchaus folgen. Erstmal Respekt für die aufwändige, sachliche Aufarbeitung und Zusammenstellung der verfassungssrechtlichen und gesetzlichen Strukturen Deutschlands in logischem Aufbau. Ich bin zwar im BGB in so halbwegs firm, von Verwaltungsrecht habe ich im Gegensatz zu Ihnen keine Ahnung, aber mit dem Grundgesetz haben wir uns schon auf der Schule genau auseinandergesetzt, und schon dadurch habe ich ebenso den Schluss gezogen, dass die Entscheidung pro S21 nicht demokratisch legitimiert ist. Ich bin zwar auf dem Gebiet des Steuerrechts tätig ( nicht für den Staat - und auch nicht für die "Großen" ), aber auch dort findet sich in § 173 Abgabenordnung der Grundsatz der Änderung eines Verwaltungsakts bei neuen Tatsachen ( entsprechend Auftauchen S21 Gutachten von SMA und Ingenieurbüros Smoltczyk & Partner, Berechnungen BRH, UBA ). Der Grundsatz des § 313 BGB zeigt sich nicht allein im Verwaltungsrecht sondern zieht sich eigentlich durch alle deutschen Rechtsgebiete, zumindest in der Theorie. Die Gefahr unserer verfassungsmässigen Demokratie, "Die Machtausübung durch Repräsentanten / Parteien, ohne Entscheidungsmacht des Souveräns, hat die generelle Tendenz einer - unzulässigen - Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik" ist heute mittlerweile leider die gängige Praxis, seien es S21 oder Energie-Konzept von CDU/FDP: Entscheidungen gegen den Willen des Volkes. Ihr Kommentar wäre den Damen und Herren, die ständig behaupten, sie seien demokratisch legitimiert sehr anzuraten, als Lehrstunde in Sachen Demokratie.
SEP
07
15:23 Uhr, geschrieben von H. Meier
@demokratie: stuttgart 21 - demokratisch legitimiert?
Entschuldigung ich glaube sie haben da etwas verwechselt. Hier sollten sie nicht ihre Doktorarbeit veröffenlichen, sondern eine Meinung, Ab 80 Zeilen liest kaum noch einer einen Artikel. Alte Journalistenweisheit. x x x Bitte an die Redaktion: Kann man die Meinungsfelder nicht auf 100 Zeilen beschränken?
SEP
07
07:10 Uhr, geschrieben von Günter Hoppe
@Wolfgang Zimmermann "Symbol"
Ich bin gegen S21, weil ich mich seit Jahren intensiv mit Lageplan, S21-Werbeunterlagen, Planungsfeststellungsbeschlüssen, etc. auseinandergesetzt habe. Das Projekt überzeugt mich nicht! Es besteht nur aus Ausnahmegenehmigungen und Achillesversen. Zu klein ist es auch, allen vollmundigen Verlautbarungen des zuständigen Propagandabüros zum Trotz: Bei der Loveparade-Katastrophe in Duisburg waren 12 Gleise und mehr als doppelt so viele Zu- und Ablaufstrecken zu wenig, obwohl der Fernverkehr nach Dortmund vorausschauend über Wuppertal umgeleitet wurde! Das ganze erinnert mich an das Motto "Wir bauen, egal was". Siehe "Asterix, Kampf der Häuptlinge", wo Häuptling Augenblix den günstig verlaufenden Fluss umlegen lassen will, um den Römern zu Gefallen einen Aquaedukt bauen zu können! Notiz am Rande: gerade kommen im Radio Meldungen durch, dass die S-Bahnen Richtung Filderstadt über HBF oben und die Gäubahn nach Vaihingen umgeleitet werden, weil es in der Tunnelstrecke mal wieder Signalstörung gibt. Das geht mit S21 nicht mehr, weil weder HBF oben, noch Gäubahn mehr existieren, nur so für die S21-Verfechter!!!
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