Stuttgart 21 Bahn will Datenraum für Stuttgart 21 einrichten

dpa/lsw, 21.01.2013 17:15 Uhr
Im Streit über Informationen zum Bahnprojekt Stuttgart 21 will die Bahn den Projektpartnern vertrauliche Informationen in einem sogenannten Datenraum bereitstellen.

Stuttgart - Im Streit über Informationen zum Bahnprojekt Stuttgart 21 will die Bahn den Projektpartnern vertrauliche Informationen in einem sogenannten Datenraum bereitstellen. Projektpartner könnten bestimmte Menschen benennen, die Zugang zu den sensiblen Daten bekommen, erläuterte Bahn-Technikvorstand Volker Kefer am Montag nach der informellen Lenkungskreis-Sitzung zu S 21 in Stuttgart.

Die Vertraulichkeit sei nötig, um den Wettbewerb der Unternehmen um die von der Bahn noch zu vergebenen Aufträge zu gewährleisten. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sagte über das Gespräch der Projektpartner, es sei „in aller Klarheit, allerdings ohne Schaum vor dem Mund“ geführt worden.

 
 
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Kommentare (74)
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Tübinger Ist schon länger als 1 Jahr her
Wesentliche Kalkulationsunterlagen werden vor Ausschreibung und Vergabe sinnvollerweise nur einem sehr eng begrenzten und vertrauenswürdigen Personenkreis zur Verfügung gestellt, der die Dokumente nicht sofort der Konkurrenz zugänglich macht. Das Partkschützerministerium erfüllt diese Anforderungen nicht. Im übrigen berufen sich auch z.B. die sogenannten 'Gutachter' der Gegner, Vieregg&Rössler, bei ihren Kalkulationen auf 'Betriebsgeheimnisse' und weigerten sich, diese bei der Schlichtung offen zu legen. Hatte von Ihnen irgendjemand etwas dagegen? Gleiches Recht für Alle. Na also.
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Aufgeklärter Ist schon länger als 1 Jahr her
Sie wiederholen sich. Dann wiederhole ich eben auch nochmals, worauf ich und eigentlich alle Steuerzahler und alle zahlenden Reisenden der Deutschen Bahn hinaus wollen: Der Verkehrsminister (freilich unterstützt von seinem Expertenteam) MUSS eine Übersicht der Kalkulation auf SEINEM SCHREIBTISCH haben, um IN RUHE und nicht unter Zeitstress in einem verdunkelten „Datenraum“ die Entstehung der Kosten nachvollziehen zu können. Wenn nur „Vertraute“ Einsicht haben dürfen, sind bei der Übermittlung an das VMI Mißverständlichkeiten ohne Ende vorprogrammiert. .......... Und hinsichtlich der Geheimhaltung des Ministeriums ist Ihre Aussage: „Das Partkschützerministerium erfüllt diese Anforderungen nicht.“ eigentlich schon unterhalb der Gürtellinie angekommen. Ihre Unterstellungen sind schon mehr als töricht. Zumal ich nun öfter erlebt habe, daß sich das VMI bei Anfragen in Schweigen gehüllt hat. Vor allem dann zu Recht, wenn es angebracht bzw. vereinbart wurde. Und so sollte es vonstatten gehen. Das VMI erhält die Unterlagen so komplett wie notwendig, so daß nach Möglichkeit keine Rückfragen mehr notwendig sind und die VMI verpflichtet sich im Gegenzug zur Verschwiegenheit nach außen, vor allem was das eigentliche Betriebsgeheimnis der Bahn anbelangt. Alles andere ist eine UNVERSCHÄMTE GEHEIMNISKRÄMEREI gegenüber dem Bürger und seiner Kontrollmacht. .......... Und daß ausgerechnet Sie als DER hartgesottene Hardcore-S21-Fanatiker so derart auf den dunklen „Datenraum“ für „Vertrauenswürdige“ (??? Alles mehr wie fragwürdig !!!) bestehen, zeigt umso mehr, daß die Verwaltung des Schienennetzes wieder in STAATLICH KONTROLLIERTE HAND GEHÖRT. England und Neuseeland lassen übrigens grüßen!!! – Oben bleiben!
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pit Ist schon länger als 1 Jahr her
Sie haben absolut nichts begriffen !----Alleine der Satz mit dem 'dunklen Datenraum' zeigt, das es nichts bringt sich mit ihnen weiter zu beschäftigen, denn was sie nicht wharhaben wollen, das gibt es dann einafch nicht und alles ist so wie sie es sich zusammenspinnen ! Schreiben und glauben sie was sie wollen, gebaut wird S 21 so oder so und die Welt braucht ihre Phantastereien sicherlich nicht. Ich wünsche ihnen noch viel Spass in ihrer eigenen kleinen Welt !
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Tübinger Ist schon länger als 1 Jahr her
>>>Dazu kommt noch, daß wichtige detaillierte Unterlagen der Bahn auf dem Schreibtisch eines Verkehrsminister landen muß<<< Nein, müssen sie nicht. Wesentliche Kalkulationsunterlagen werden vor Ausschreibung und Vergabe sinnvollerweise nur einem sehr eng begrenzten und vertrauenswürdigen Personenkreis zur Verfügung gestellt, der die Dokumente nicht sofort der Konkurrenz zugänglich macht. Das Partkschützerministerium erfüllt diese Anforderungen nicht. Im übrigen berufen sich auch z.B. die sogenannten 'Gutachter' der Gegner, Vieregg&Rössler, bei ihren Kalkulationen auf 'Betriebsgeheimnisse' und weigerten sich, diese bei der Schlichtung offen zu legen. Hatte von Ihnen irgendjemand etwas dagegen? Na also.
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Aufgeklärter Ist schon länger als 1 Jahr her
Dazu kommt noch, daß wichtige detaillierte Unterlagen der Bahn auf dem Schreibtisch eines Verkehrsminister landen muß und nicht durch seine Experten in irgend einem dunklen Datenraum in kurzer Zeit erkundet werden muß. Die Geheimniskrämerei der Bahn ist schon deshalb nicht angebracht, da es immerhin auch um den Einsatz von STEUERGELDER geht und die Bahn selbst immer noch ein STAATSEIGENES UNTERNEHMEN ist. Desweiteren ist diese Geheimniskrämerei auch deshalb nicht angebracht, da auch ein Minister und dessen Gefolgschaft zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. .......... Wir wissen alle nicht, welche knappen Daten im Datenraum einzusehen sind. Aber eines ist sicher wie das Amen in der Kirche, und dazu braucht man nur Eins und Eins zusammenzählen: daß die Daten so knapp und unübersichtlich sein werden, daß sie für den Einsehenden wertlos sind. Man braucht dazu keine Beweise. Schon alleine die bisherigen Erfahrungen aus der Schlichtung und den anderen bisherigen leeren Versprechungen der Bahn sprechen Bände. – Daher Fakten auf den Ministertisch und Oben bleiben!!!
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