Stuttgart 21 Bahn arbeitet am Stuttgarter Bahnhof wieder am Grundwasser

dpa/lsw, 15.11.2012 15:37 Uhr

Stuttgart - Die Deutsche Bahn setzt an der Baustelle für den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof die umstrittenen Arbeiten am Grundwasser fort. Die sogenannte fünfte Planänderung sei vom Eisenbahnbundesamt bestätigt worden, damit könne nun weiter an den Rohren für das Grundwassermanagement gebaut werden, erklärte Projektsprecher Wolfgang Dietrich am Donnerstag in Stuttgart.

Von März an sei eine Ausbaustufe erreicht, die ein erstes Ableiten des Wassers für die Projektpartner an der Baustelle ermöglicht. Er gehe davon aus, dass trotz der beinahe ein Jahr langen Verzögerung die für das Grundwassermanagement vorgesehenen sechs Jahre Bauzeit eingehalten würden, sagte Dietrich. Im Januar stehe fest, in welcher Reihenfolge an den einzelnen Baugruben gearbeitet werden kann.

Mit dem Grundwassermanagement wird sichergestellt, dass die Baugruben der Milliardenbaustelle von Stuttgart 21 trocken gehalten und das anfallende Wasser gesammelt und gereinigt wird. Über den Bau des Systems und seiner rund 17 Kilometer langen Rohre hatte es in Stuttgart monatelang Streit gegeben. Besonders die Erhöhung der Filtermenge von rund drei auf fast sieben Millionen Kubikmeter Wasser hatte Kritik ausgelöst. Das gefilterte Wasser wird teils in den Boden und teils in den Neckar zurückgeleitet. „Wir können sicherstellen, dass es zu keinen Problemen kommt“, sagte Dietrich.

 
 
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Kommentare (37)
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NOV
21
Troll-Inger, 09:42 Uhr

Oh mann, wie doof muß man sein

Günstiger als gedacht? Es ist bereits heute um 4,5 Milliarden TEURER als gedacht.

NOV
20
Johanna , 19:42 Uhr

S21 ist Fakt

Es wird günstiger als gedacht und schöner .

NOV
19
Stuttgarter Bürger, 19:52 Uhr

Stuttgart - Umweltminister Franz Untersteller schließt eine Gefährdung des Mineralwassers durch das Grundwassermanagement beim Bau des Tiefbahnhofs aus.

'Aus fachlicher Sicht ist keine Gefährdung der Stuttgarter Mineralquellen gegeben', sagte Untersteller.

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