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Stuttgart 21 Änderungen beim Tunnelbau

Konstantin Schwarz , vom 06.09.2011 05:35 Uhr
Die Bahn rückt beim Fildertunnel von der geplanten Bauweise ab.   Foto: dpa
Die Bahn rückt beim Fildertunnel von der geplanten Bauweise ab. Foto: dpa
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Stuttgart - Die Deutsche Bahn AG will bei ihrem Projekt Stuttgart 21 die Bauweise des bereits genehmigten Fildertunnels ändern. Für die zwei je 9,333 Kilometer langen Röhren vom Hauptbahnhof bis zum Echterdinger Ei sollen Bohrmaschinen eingesetzt werden. Das ist bisher nicht gestattet. Weil es das Eisenbahn-Bundesamt vorgibt, werden die Abstände von Rettungsstollen zwischen den Röhren von 1000 auf 500 Meter verringert. Es müssen 19 statt zehn Verbindungen gebaut werden.

Die neuen Pläne können seit Montag und noch bis 10. Oktober im Stadtmessungsamt in der Eberhardstraße 10 eingesehen werden. Vom Tunnelbau betroffen sind Hunderte Grundstückseigentümer. Sie können erneut ihre Einwände geltend machen. Dafür gilt der Stichtag 18. Oktober.

Häuser werden vor dem Tunnelbau leicht angehoben

Die Änderung der Bauweise führt zu einem größeren Tunnelquerschnitt. Der Radius steigt in jenem Abschnitt, der mit bis zu 160 Kilometer pro Stunde befahren werden soll, von bisher 4,05 auf bis zu 4,55 Meter. Wo die ICE 250 Kilometer pro Stunde erreichen werden, soll der Tunnelradius nun 4,70 Meter betragen. Insgesamt sollen 1,95 Millionen Kubikmeter Gestein anfallen. Am Hauptbahnhof werden über eine Bauröhre beim Wagenburgtunnel 568.000 Kubikmeter abtransportiert, an der Sigmaringer Straße in Möhringen über einen 1,3 Kilometer langen Baustollen 810.000, am Tunnelende an der A8 rund 488.000 Kubikmeter. Laut Unterlagen soll das Gestein in das Tagebau Lochau in Sachsen-Anhalt, ins Bergwerk Bad Friedrichshall-Kochendorf und zu einem Zwischenlager im Landkreis Esslingen (Blumentobel, Weißer Sein) gefahren werden.

Die Bohrmaschinen sollen offenbar in Montagekavernen im Tunnel unter der Gerokstraße 4 und 6 und der Haußmannstraße 22 zusammengesetzt werden. Weil Häuser in der Urbanstraße bis zu den Röhren nur neun Meter Gestein trennt und dort Grundwasser droht, soll vor dem Tunnelbau über Stahlrohre Zement eingepresst werden. So würden die Häuser vor dem Tunnelbau zunächst leicht angehoben, später wieder abgesenkt.

Die Planunterlagen im Netz: www.rp-stuttgart.de/servlet/PB/menu/1293811/index.html

Kommentare (123)
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SEP
09
15:46 Uhr, geschrieben von Ebanque
Statische Probleme
Fragt mal OB Schuster oder Schmiedel ob sie ihr Haus anheben und absenken lassen würden. Na? Was würden die sagen? Klar!!?!?!!?! Oder etwa nicht? Schuster, Gönner, Grube, Zetsche, Freundin von Öttinger, Herrenknecht profitieren P R O F I T I E R E N!!!! Die Häuslesbewohner können bleiben wo der Pfeffer wächst.LEO lässt grüßen!!!!
SEP
09
15:37 Uhr, geschrieben von Nebak
Lieber verwunderter Stuttgarter
Der Grund sind 80.000 von Herrenknecht. OK? Sonst noch Fragen?
SEP
08
20:50 Uhr, geschrieben von wer weiß
Lächerlich
Autor alias Autor "Unwissender" alias "Staugeplagter" alias wer weiß das schon ? --- Sowohl die Kommentare zu diesem StN-Artikel als auch die Bewertung der Kommentare amüsieren mich --- Ich bitte aber um Verständnis, wenn ich dieses manchmal hirnlose Spiel nicht weiter verfolge --- Fakten zählen, nicht Schreiberlinge, nicht Unwahrheiten, nicht Dahergerede. Machen Sie sich schlau, bilden Sie sich eine eigene objektive Meinung und dann sehen wir weiter --- Grüße von einem immerwieder erstaunten online-Kommentar-Leser aus Stuttgart
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