Standort Asien Bosch will 24.000 neue Jobs in China

Petra Otte, 22.03.2011 19:07 Uhr
Der Stuttgarter Bosch-Konzern will sein Engagement in China bis 2015 fast verdoppeln.

Stuttgart - Die weltweite Wirtschaftskrise scheint endgültig überwunden. Der Stuttgarter Bosch-Konzern will sein Engagement in China bis 2015 fast verdoppeln und die Zahl der Mitarbeiter von heute 26.000 auf 50.000 Mitarbeiter aufstocken.

"Das Land, in dem wir das größte Wachstum haben, ist eindeutig China. Deshalb werden wir dort auch viele Mitarbeiter einstellen", sagte Personalchef Wolfgang Malchow in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten. Um genügend qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen, habe man vor Ort bereits Trainingscenter aufgebaut.

Der Standort Asien soll auch in der Forschung mehr Gewicht bekommen. In Indien werden in diesem Jahr 3700 Hochschulabsolventen eingestellt, in China 2700. Auch in Deutschland sollen 1200 hoch qualifizierte Mitarbeiter hinzukommen. Malchow kritisierte, dass in Deutschland zu wenige Schulabsolventen studieren. Im Jahr 2007 hätten im Durchschnitt der OECD-Länder 39 Prozent der Absolventen eines Jahrgangs ein Studium abgeschlossen, in Deutschland aber nur 23 Prozent. Notwendig seien jedoch 40 Prozent.

 

 
 
Kommentare (1)
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Aufgeklärter Ist schon länger als 1 Jahr her
..... und nicht bei uns. Die Doppelmoral der Wirtschaft wird daran wieder sehr deutlich, man sucht Geschäfte zu machen (durchaus legitim) verdrängt dabei aber das in China Menschenrechte anders definiert sind als bei uns, wie so etwas enden kann, erleben wir in Lybien. Mal abgesehen davon, glaubt die deutsche Wirtschaft wirklich, sie könnte auf Dauer in China Geschäfte machen ? n China wird man so schnell wie möglich versuchen mit wirtschaftlicher und politischer Unanhängigkeit bei uns und anderen Abhängigkeiten zu erzeugen.
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