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Silvesterbeilage Rückblick 2012: Lesen hinterlässt Spuren

Von Carolin Sadrozinski 

Braucht die Welt noch einen Jahresrückblick? Diesen schon! Erstmals durften angehende Kommunikationsdesigner der Stuttgarter Kunstakademie die Themen des Jahres in Szene setzen.

Stuttgart - Braucht die Welt noch einen Jahresrückblick? Diesen schon! Erstmals durften angehende Kommunikationsdesigner der Stuttgarter Kunstakademie die Themen des Jahres in Szene setzen.

Wenn sich Studentinnen und Studenten der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Gedanken ­darüber machen, wie man redaktionelle ­Inhalte ansprechend verpacken kann, ist eines sicher: Nach einer herkömmlichen Zeitung sieht das Ergebnis nicht aus. Soll es auch gar nicht.

Sieben Teams aus Studenten des Schweizer Professors Niklaus Troxler durften in diesem Jahr zum ersten Mal ihre Vorstellungen für eine Jahresendbeilage zu Papier bringen. Eine Jury aus Redakteuren und den Professoren Troxler und Hans-Georg Pospischil hatte danach die Qual der Wahl.

Denn die Entwürfe waren ebenso kreativ wie unterschiedlich. Von Illustrationen im Stil von Kinderzeichnungen über Seiten in der Optik von 80er-Jahre-Computerspielen bis hin zu einer Kollage mit Fabelwesen aus der Welt der Politik, der Gesellschaft und des Sports reichen die Ideen.

Das Konzept, das der Jury am besten ­gefallen hat, stammt von den Studentinnen Lea Dohle, ­Nadine Fuchs und Carola Wille. Die angehenden Kommunikationsdesignerinnen haben dafür zum Filzstift gegriffen und die Personen verziert, die uns in diesem Jahr beschäftigt haben. „Fast jeder hat so schon mal seine Zeitung vollgeschmiert. Wir wollten der Beilage  eine gebrauchte Optik geben“, erklärt Nadine Fuchs das Konzept.

Das bekommt  Stuttgarts neuer OB Fritz Kuhn genauso zu spüren wie das Ex-Präsidentenpaar Wulff und Italiens Schreckensstürmer Mario Balotelli. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie.

Das Original finden Sie in den gedruckten StN vom 31. 12. 2012.

 

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