Silvesterbeilage Rückblick 2012: Lesen hinterlässt Spuren

Carolin Sadrozinski, 31.12.2012 09:48 Uhr

Stuttgart - Braucht die Welt noch einen Jahresrückblick? Diesen schon! Erstmals durften angehende Kommunikationsdesigner der Stuttgarter Kunstakademie die Themen des Jahres in Szene setzen.

Wenn sich Studentinnen und Studenten der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Gedanken ­darüber machen, wie man redaktionelle ­Inhalte ansprechend verpacken kann, ist eines sicher: Nach einer herkömmlichen Zeitung sieht das Ergebnis nicht aus. Soll es auch gar nicht.

Sieben Teams aus Studenten des Schweizer Professors Niklaus Troxler durften in diesem Jahr zum ersten Mal ihre Vorstellungen für eine Jahresendbeilage zu Papier bringen. Eine Jury aus Redakteuren und den Professoren Troxler und Hans-Georg Pospischil hatte danach die Qual der Wahl.

Denn die Entwürfe waren ebenso kreativ wie unterschiedlich. Von Illustrationen im Stil von Kinderzeichnungen über Seiten in der Optik von 80er-Jahre-Computerspielen bis hin zu einer Kollage mit Fabelwesen aus der Welt der Politik, der Gesellschaft und des Sports reichen die Ideen.

Das Konzept, das der Jury am besten ­gefallen hat, stammt von den Studentinnen Lea Dohle, ­Nadine Fuchs und Carola Wille. Die angehenden Kommunikationsdesignerinnen haben dafür zum Filzstift gegriffen und die Personen verziert, die uns in diesem Jahr beschäftigt haben. „Fast jeder hat so schon mal seine Zeitung vollgeschmiert. Wir wollten der Beilage  eine gebrauchte Optik geben“, erklärt Nadine Fuchs das Konzept.

Das bekommt  Stuttgarts neuer OB Fritz Kuhn genauso zu spüren wie das Ex-Präsidentenpaar Wulff und Italiens Schreckensstürmer Mario Balotelli. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie.

Das Original finden Sie in den gedruckten StN vom 31. 12. 2012.

 

 
 
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Kommentare (3)
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JAN
01
Elfriede Gantzhorn, 15:07 Uhr

Jahreswechsel 2012/2013

In Ihrer Beilage Jahreswechsel 2012/2013 vermisse ich alles, was den Jahresrückblick lesenswert machte. Gute, informative Beiträge und Würdigung der Verstorbenen mit Text und Bild. Schön, dass Sie angehenden Kommunikationsdesignerinnen die Möglichkeit geben, ihre Ideen zu Papier zu bringen. Für mich ist das aber eine Comic-Beilage mit nichtssagenden Texten und Kritzeleien (schon auf der Titelseite) und kein Ersatz für den bisherigen Jahresrückblick.

JAN
01
Regine Haug, 09:42 Uhr

Jahresrückblick

Meine Enttäuschung über den,von mir immer sehnlichst und seit Jahrzehnten gesammelten Jahresrückblick, war riesengroß: Keine chronologische Aufstellung der Ereignisse 2012 mehr,sondern ein Wirrwarr an Karikaturen und Zahlen.Wo bekomme ich jetzt die Daten und Fakten her, die für meine persönliche Jahresbilanz immer so hilfreich waren und nochmals zum Überdenken des vergangenen Jahres angeregt haben?

DEZ
31
Heinz Rettenberger, 18:22 Uhr

Silvesterbeilage 2012

Ich bitte Sie herzlich, bitte nicht wieder so eine blödsinnige Silvesterbeilage zum Jahresschluss zu machen. Ich hatte mich seither eigentlich immer auf diese Beilage gefreut, aber das, was diese angehenden Kommunikationsdesigner da geleistet haben ist kein Vergleich zu den letzten Jahren und das Niveau ist schlichtweg katastrophal. Dann lassen Sie diese Beilage in Zukunft lieber weg.

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