Nach den drei Siegen in Folge setzen die Männer der SG Leonberg/Eltingen in der Württembergliga zum Sprung an. Erstmals seit Ende Oktober haben sie die Chance, ein doppelter Punktgewinn gegen den TV Altenstadt heute (20 Uhr) in der Halle des Berufsschulzentrums vorausgesetzt, den vorletzten Tabellenplatz zu verlassen. Der Konkurrent im Abstiegskampf hat nur einen Zähler mehr auf dem Konto. Wenn es optimal läuft und die SG Lauter auch noch ihr Heimspiel gegen Schwäbisch Gmünd verliert, dann ist sogar ein Sprung um zwei Plätze möglich. In der Frage, ob dies eher Belastung oder zusätzlicher Ansporn für die Mannschaft ist, hat sich Trainer Jörg Eisenhardt für letztere Variante entschieden. "Wir gehen immerhin mit dem Schwung von drei Siegen in dieses Spiel." Und auch für den Coach persönlich macht es keinen Unterschied, dass sein Interimseinsatz zusammen mit Markus Gehrke bis zum Saisonende ausgedehnt wurde. Weil Eisenhardt in dieser Woche im Familienurlaub weilte, leitet sein Co die Trainingseinheiten. Gegen Altenstadt - im Hinspiel trennte man sich 26:26 - sind keine Änderungen im Kader zu erwarten. Und auch die taktische Ausrichtung bleibt die gleiche. Eisenhardt: "Auch wenn der Gegner einen ganz guten Rückraum hat, beginnen wir mit einer 6:0-Deckung. So haben wir ja zuletzt einigermaßen stabil gestanden."
Württembergliga Frauen
BBM Bietigh. II (3.) - Leonberg/Elt. (6.)
Viermal gab es für die Leonberger bislang die Chance auf ein positives Punktekonto - dreimal ist nichts draus geworden. Nun startet das Team von Trainer Valdo Polic heute (17.30 Uhr) den fünften Anlauf. Doch die Aufgabe beim Tabellendritten ist schwer. "Das ist eine junge und sehr spielstarke Mannschaft. Wenn wir die ins Spiel kommen lassen, kriegen wir Probleme" (Polic). Zusätzliche Probleme könnte es gegen, falls sich Torhüterin Katrin Kessoudis verletzt. Maike Rother muss schulisch bedingt passen, im Notfall geht Feldspielerin Sophie Geyer zwischen die Pfosten.
Landesliga Männer
Ditzingen (1.) - Degmarn-Oedheim (5.)
Vor der Runde noch als einer der Titelanwärter gehandelt, würde sich der Absteiger aus der Württembergliga mit einem Platz im gesicherten Mittelfeld zufrieden geben. Auf diese Aussage gibt Ditzingens Trainer Matthias Heineke vor dem morgigen Spiel in der Glemsaue (17 Uhr) nicht viel: "Die haben mit Max Odenwald einen der herausragenden Schützen der Liga, spielen hohes Tempo in der ersten Welle und gut mit ihrem Kreisläufer." Für den Coach sind die Partien gegen den Tabellenfünften und eine Woche später in Bönnigheim (4.) eminent wichtig. "Gewinnen wir beide Spiele, dann haben wir die Tür zur Württembergliga richtig weit aufgemacht."