Serverzusammenbruch bei Ritter Sport #Glittersport fehlt die Magie

Von bwö 

Auch noch 25 Stunden nach Verkaufsstart war der Shop „momentan nicht erreichbar“. Schon fünf Minuten nach Verkaufsstart machten die Server schlapp. Foto: Screenshot ritter-sport.de/shop
Auch noch 25 Stunden nach Verkaufsstart war der Shop „momentan nicht erreichbar“. Schon fünf Minuten nach Verkaufsstart machten die Server schlapp. Foto: Screenshot ritter-sport.de/shop

Erneut Wirbel um die Einhornschokolade: Schon bei der ersten Auflage war der Ansturm auf den Ritter-Sport-Webshop zu groß. Die Server der Waldenbuchener waren wieder überlastet. Einhornliebhaber aus ganz Deutschland zeigen sich enttäuscht.

Stuttgart - „Bitte habt Geduld“, steht in rosafarbenen Buchstaben auf der Facebokseite von Ritter Sport. Der Grund: Es wurde eine zweite Auflage der viralen Einhornschokolade verkauft, oder besser, versucht zu verkaufen. Die Nachfrage war schon beim ersten mal so immens, dass nichts mehr ging. Erneut war der Online-Shop dank der Sonder-Edition überlastet, es konnte nichts bestellt werden. Erst circa 26 Stunden später konnte wieder auf die Webite zugegriffen werden.

Was für den Waldenbuchener Süßwarenhersteller als überraschend riesiger Erfolg begonnen hatte, dem fehlt nun ein wenig der Zauber. Viele Fabelfans wollen eine Tafel in pinker Glitzerverpackung, verbrachten aber schon zum zweiten Mal einen frustrierenden Abend vor dem Computer, in der Hoffnung auf ein bisschen Joghurt-Himbeer-Cassis-Schokolade. Auf Ebay wurden die Tafeln teils um ein Vielfaches des Preises angeboten.

„Wir haben unsere Server-Kapazitäten deutlich erweitert, beziehungsweise sind inzwischen komplett umgezogen. Es ist technisch nicht einfach, wenn tatsächlich 100.000e zur selben Zeit einen Zugriff versuchen“, teilt das Unternehmen schriftlich mit. Es seien jedoch noch viele Tafeln verfügbar.

Auf Facebook und Twitter war und ist die Resonanz unter dem Hashtag #glittersport trotzalldem bitter, viele hatten stundenlang probiert zu bestellen.

Doch manche nehmen die Überlastung mit Humor:

Denn ein Webshop ohne Glitzer bringt bekanntlich sogar ein Einhorn zum Erbrechen:

Auch viele anderen Marken greifen den Frust in den sozialen Netzwerken auf. So wird beispielsweiße Eis im Hörnchen beworben:

Und für alle, die die Botschaft „Versuchen Sie es bitte zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal!“ auf der Website zum kochen bringt, gibt es schon Ersatzvorschläge. Bleibt die Frage, wie man diese im defekten Shop bestellen sollte.

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