Sahra Wagenknecht in Sindelfingen Bei 32 Grad gibt sich Die Linke kämpferisch

Von Gerlinde Wicke-Naber 

  Foto: factum/Bach
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Wahlkampfhilfe hat die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, ihrem Fraktionskollegen Richard Pitterle geleistet. Für einen kurzen Auftritt flog sie am Mittwoch aus Berlin in Pitterles Heimatstadt Sindelfingen ein.

Sindelfingen - Es dürfte einer der wenigen Besuche von Spitzenpolitikern im Kreis Böblingen während des Bundestagswahlkampfs gewesen sein: Am Mittwochnachmittag flog Sahra Wagenknecht, die Galionsfigur der Linken, für eine Kurzvisite in Sindelfingen extra aus Berlin ein. Es war im wahrsten Sinne ein heißer Wahlkampfauftritt: Bei Temperaturen von weit mehr als 30 Grad suchten die Zuhörer auf dem Marktplatz den Schatten. Wagenknecht pries vor knapp 500 Zuschauern Die Linke als einzige Alternative zu den anderen Parteien, deren Programme sich kaum unterscheiden ließen. Trotz der prominenten Unterstützung durch seine Fraktionsvorsitzende hat der Bundestagsabgeordnete des Kreises, Richard Pitterle, keine Chance auf den erneuten Einzug ins Parlament, weil ihm seine Partei einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste verwehrt hat. „Ich werde oft gefragt, warum ich wieder antrete“, sagte Pitterle und lieferte gleich die Antwort. „Wahlen haben mit Auswahl zu tun. Und wir Linken sind die einzige Partei, die sich für die Menschen einsetzt, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Deshalb tue ich alles dafür, dass Die Linke wieder eine starke Kraft im Bundestag wird.“ (wi) Foto: factum/Bach

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