Stuttgart 21 Bahn-Chef spricht über Risiken von Stuttgart 21

Von Thomas Wüpper 

Über S-21-Risiken wird im Bundestag gesondert berichtet. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Über S-21-Risiken wird im Bundestag gesondert berichtet. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Der neue Bahnchef Richard Lutz wird am Donnerstag, 22. Juni, in vertraulicher Sitzung von Finanzexperten des Bundestags in Berlin zu den Kosten-, Bau- und Termin-Risiken des Großprojekts Stuttgart 21 befragt.

Stuttgart. - Der neue Bahn-Chef Richard Lutz wird am Donnerstag, 22. Juni, in vertraulicher Sitzung von Finanzexperten des Bundestags in Berlin zu den Kosten-, Bau- und Terminrisiken des Großprojekts Stuttgart 21 befragt. Das Thema wird nach Informationen unserer Redaktion der einzige Tagesordnungspunkt des Bundesfinanzierungsgremiums sein. Das Gremium besteht aus zehn Abgeordneten und soll die Finanzlage des Staates sowie seine Firmenbeteiligungen kontrollieren. Die Mitglieder sind gesetzlich zur Geheimhaltung verpflichtet.

Die Deutsche Bahn AG als größter Staatskonzern und ihr Großprojekt am Neckar beschäftigen die Kontrolleure seit geraumer Zeit. Anlass sind vor allem kritische Berichte des Bundesrechnungshofs. Die Bonner Behörde warnte wiederholt vor großen Risiken von Stuttgart 21 für die Bahn, den Bundesetat und die Steuerzahler. Die Prüfer forderten auch den Bundestag auf, das größte Bauvorhaben über die Bundesvertreter im Aufsichtsrat des Staatskonzerns besser zu überwachen. Ex-Bahn-Chef Rüdiger Grube hatte den Finanzexperten des Bundestags vor einem Jahr zugesagt, er werde über S-21-Risiken gesondert berichten. Grube trat dann aber Anfang dieses Jahres zurück.

Die zehn wichtigsten Fakten zu Stuttgart 21 sehen Sie im Video:

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