Rosensteinpark Stuttgart 21: Demonstranten behindern Baumfällarbeiten

SIR/www.7aktuell.de, 25.02.2013 16:02 Uhr
Gegen die Baumfällarbeiten für Stuttgart 21 am Rosensteinpark in Stuttgart-Nord haben am Montagmorgen Gegner des Bahnprojekts lautstark protestiert. Sieben Personen mussten von der Polizei weggetragen werden.

Stuttgart-Nord - Rund 50 Personen haben sich am Montagmorgen unweit des Rosensteinparks entlang der Ehmannstraße in Stuttgart-Nord postiert, um gegen die für den Morgen angekündigten Baumfällarbeiten für das Projekt Stuttgart 21 zu protestieren.

Ab etwa 6 Uhr sperrte die mit den Baumfällarbeiten beauftragte Firma die entsprechenden Bereiche ab. Etwa zehn Personen wollten laut Polizei die Baufelder nicht verlassen. Nachdem sie von der Polizei dazu aufgefordert wurden, gingen sie hinter die Absperrungen.

Gegen 9.30 Uhr blockierten dann mehrere Personen die Straße und verhinderten, dass ein Bagger und nachfolgende Fahrzeuge zur Baustelle fahren konnten. Wie die Polizei berichtet, setzten sich einige mutmaßliche S21-Gegner auf die Straße.

Sie wurden mehrmal von der Polizei aufgefordert, die Straße freizumachen. Sieben Personen kamen diesen Aufforderungen nicht nach und mussten von Einsatzkräften weggebracht werden. Sie erhielten einen Platzverweis und werden wegen des Verdachts der Nötigung angezeigt.

Eine Person, die bereits wegen ähnlicher Vorkommnisse auffällig war, wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem Amtsgericht vorgeführt.

Gegen 11.30 Uhr versuchten zwei Projektgegner eine der Absperrungen zu übersteigen. Einsatzkräfte verhinderten dies.

An der Ehmannstraße wurden insgesamt 17 Bäume gefällt sowie Sträucher gerodet. Dort sollen Leitungen verlegt werden. Die Baumfällarbeiten waren gegen 12 Uhr beendet.

 

 

 
 
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Kommentare (90)
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entschlossener Demokrat Ist schon länger als 1 Jahr her
Baden-Württemberg entwickelt sich zum Staat wo Ideologien an Stelle von Gesetz, Recht und Logik treten. GRÜNE Ideologien halt.
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natürlicherStuttgarter Ist schon länger als 1 Jahr her
Von wo aus können ihre Urenkel die Parkerweiterung sehen ? Die ist zwar nicht auf dem Mond aber kurz davor. Das ist nicht gleichwertig. Und wenn er im Jahre 2100 der Ersatz so hochwertig als Biotop ist wie das was geschreddert wurde ,gibt es vielleicht einen Punkt von wo den Pendler täglich sehen können. Die sehen nur noch Fassaden. Mir persönlich hat der Bonatzbahnhof optisch nie gefallen, und ich hab schon drin gearbeitet. Was sich aber den Pendlern in den optischen Weg stellt läßt schlimmes vermuten über die Ausschüsse die solchen Ausschuß genehmigt haben. Freie Flächen sind eine große Chance. Leider Chance verk... . Im übrigen wird für ALLE Züge im Abstellbahnhof Rosenstein Ersatzbereitstellungsräume außerhalb geschaffen. Tübinger Zug steht dann in Tübingen z.B.: Die Parkerweiterung ist seher bald völlig ohne S21 möglich. Dennoch müssen hunderttausend Pendler mit Fassadenanblick morgens und abends vorliebnehmen. Wenn die Rendite eines Projektes in der Nähe von Null liegt , gibt es für jeden Profiteur jemand der bezahlt. Hier bezahlen Steuerzahler und Bahnnutzer. Wer zieht gewinn daraus. Die ehemaligen Betriebswohnungen der Bahn mit zusätzlichen Parkblickpotential wurde erstmals seit ihrer Erbauung von einem Sozialdemokratischen Finanzminister an eine private Immobiliengesellschaft verhökert.
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Demokrat Ist schon länger als 1 Jahr her
Ich bin weder für noch gegen S21. Aber das primitive kindliche Verhalten dieser Leute verstehe ich nicht. Das ist nötigung. Denken diese Menschen eigendlich nichts? Mir tut die Polizei wirkllich leid. Das ist ein harter Job. Warum machen es diese Leute nur den anderen so schwer. Kann man seine Meinung nicht auch anders zum Ausdruck bringen. Aber gerade bei S21 Gegnern muss ich immer wieder feststellen, dass es ein hoher Anteil an unbelehrbarem, zum teil agressiven Leuten gibt.
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Werner Z. Ist schon länger als 1 Jahr her
Ex-Kanzler Schröder sagte mal: '...Faulheit ist OK, aber nicht auf Staatskosten'. Ich frage mich schon sehr lange wovon die Proler eigentlich leben wenn S21 nicht gebaut wird? Die meisten Menschen in Stuttgart verdienen ihr Geld hart und mit rechtschaffener Arbeit. Ich persönlich führe seit fast 35 Jahren mein mittelständisches Unternehmen, und war nie darauf angewiesen, mich mit dubiosen Aufträgen à la Stuttgart 21 an Steuergeldern zu bereichern, sondern musste immer gute Qualität gegenüber meinen privaten Auftraggebern abliefern. Hätten die S21-Fanatiker doch was anständiges gelernt und wären etwas weniger arbeitsscheu, dann könnten sie auch ohne S21 Geld verdienen und müssten uns steuerzahlenden Bürgern nicht auf der Tasche liegen. Gut, manche Unternehmen sind oder waren angeschlagen und deshalb existenziell dringend auf solche Aufträge angewiesen (siehe Kellerbau). Unverzeihlich ist aber, zu Lasten der Allgemeinheit zu schmarotzen oder sich einfach zu bereichern, weils so bequem ist.
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pit Ist schon länger als 1 Jahr her
Die Frage der lachhaften Umfrage lautete;---------Statt 4,5 Milliarden Euro soll das Bahn-Projekt Stuttgart 21 nach Angaben der Deutschen Bahn AG jetzt 6,8 Milliarden Euro kosten. Was ist Ihrer Ansicht nach sinnvoller? - Weiterbetrieb und Modernisierung des bestehenden Kopfbahnhofs - ODER - Bau von Stuttgart 21' ----------------- Wer diese Ergbnis gesteuerte Frage als sinnvoll, repersentativ und neutral darstellt hat den Schuss nicht gehört...... So können sie alles fragen wenn sie was nicht wollen und sie erhalten immer eine Mehrheit ! Wo sind die Kosten für den Ausstieg und die 'Alternative'? ---Gehört zu einer seriösen und neutralen Frage dazu ! ____________ Allerdings verstehe ich das sie das nicht begreifen den ihr Nickname : 'Gegner für K 21' ist auch nicht der schlauste ,denn so sind ja wohl gegen K 21 den sie sind ein 'Gegner für K 21 ?!?---- OK Gegner gegen irgendwas ???
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