Rosensteinpark Stuttgart 21: Demonstranten behindern Baumfällarbeiten

Von SIR/www.7aktuell.de 

Gegen die Baumfällarbeiten für Stuttgart 21 am Rosensteinpark in Stuttgart-Nord haben am Montagmorgen Gegner des Bahnprojekts lautstark protestiert. Sieben Personen mussten von der Polizei weggetragen werden.

Stuttgart-Nord - Rund 50 Personen haben sich am Montagmorgen unweit des Rosensteinparks entlang der Ehmannstraße in Stuttgart-Nord postiert, um gegen die für den Morgen angekündigten Baumfällarbeiten für das Projekt Stuttgart 21 zu protestieren.

Ab etwa 6 Uhr sperrte die mit den Baumfällarbeiten beauftragte Firma die entsprechenden Bereiche ab. Etwa zehn Personen wollten laut Polizei die Baufelder nicht verlassen. Nachdem sie von der Polizei dazu aufgefordert wurden, gingen sie hinter die Absperrungen.

Gegen 9.30 Uhr blockierten dann mehrere Personen die Straße und verhinderten, dass ein Bagger und nachfolgende Fahrzeuge zur Baustelle fahren konnten. Wie die Polizei berichtet, setzten sich einige mutmaßliche S21-Gegner auf die Straße.

Sie wurden mehrmal von der Polizei aufgefordert, die Straße freizumachen. Sieben Personen kamen diesen Aufforderungen nicht nach und mussten von Einsatzkräften weggebracht werden. Sie erhielten einen Platzverweis und werden wegen des Verdachts der Nötigung angezeigt.

Eine Person, die bereits wegen ähnlicher Vorkommnisse auffällig war, wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem Amtsgericht vorgeführt.

Gegen 11.30 Uhr versuchten zwei Projektgegner eine der Absperrungen zu übersteigen. Einsatzkräfte verhinderten dies.

An der Ehmannstraße wurden insgesamt 17 Bäume gefällt sowie Sträucher gerodet. Dort sollen Leitungen verlegt werden. Die Baumfällarbeiten waren gegen 12 Uhr beendet.

 

 

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Kommentar zu Stuttgart 21 Transparenz durch Druck

Von 20. August 2016 - 6:00 Uhr

Die Zusammenarbeit zwischen Bahn, Baufirmen und Zoll klappt. Großer öffentlicher Druck zu Beginn der Arbeiten hat dazu geführt. Man würde sich wünschen, dass beim Großprojekt Stuttgart 21 überall solche Transparenz herrscht.